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Initiative für Bezahlinhalte

Der Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe, Bodo Hombach, hat sich für eine gemeinsame Initiative der Verlage ausgesprochen, Bezahlinhalte im Internet einzuführen. „Ein Journalismus, der nichts kosten darf, ist teuer bezahlt“, schreibt Hombach in einem Gastbeitrag  für den Fachdienst epd medien. Hombach fordert, dass die Initiativen, „aus den Medien und aus dem Netz selber kommen“ müssten, nicht aus der Medienpolitik. In die gleiche Richtung argumentiert Konstantin NevenDuMont, Vorstand der Mediengruppe M. DuMont Schauberg. Wenn ein Branchenkonsens erzielt werden könnte, würde NevenDuMont es begrüßen, bestimmte Inhalte im Internet kostenpflichtig zu machen. Solange die Wettbewerber ihre Inhalte jedoch kostenlos ins Netz stellten, könne man die eigenen Angebote nicht kostenpflichtig machen. Der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer Verlags, Mathias Döpfner, hatte bereits im August 2009, angekündigt, Schritt für Schritt Bezahlmodelle für digitale Inhalte einzuführen. Für Inhalte auf Multimedia-Handys und teilweise auch im Internet wolle Axel Springer künftig Geld verlangen. Kostenpflichtige so genannte iPhone-Apps haben ebenfalls die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die „Süddeutsche Zeitung“ und das „Handelsblatt“ (Düsseldorf) angekündigt.


02. November 2009  2/2009

Quelle:

  • epd medien, Financial Times Deutschland, Die Welt, new business
   





   
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