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E-Reader keine Alternative zu Tageszeitungen

Portable E-Book-Reader stellen für den täglichen Nachrichtenkonsumenten noch keine brauchbare Alternative zu einer gedruckten Tageszeitung dar. Wie aus einem aktuellen Bericht einer Forschergruppe der University of Georgia (UGA) www.uga.edu hervorgeht, wird sich deren Leserschaft erst durch technische Weiterentwicklungen im Zuge des Trends zu Tablet-Systemen wie dem Apple iPad, die neue Features wie Farbdarstellung, Fotowiedergabe oder Touchscreen-Bedienmöglichkeit mit sich bringen, für diese neue Form des Zeitungslesens erwärmen können. Während sich Erwachsene aller Altersgruppen bei E-Readern wie dem Kindle DX von Amazon zwar durchwegs angetan von der Lesbarkeit des Displays zeigen würden, komme dem Gerät als Nutzungsform für Nachrichten noch eine sehr eingeschränkte Bedeutung zu, fassen die US-Wissenschaftler ihre Untersuchungsergebnisse zusammen. Ausschlaggebend hierfür sei neben der Preisfrage vor allem die relativ magere technische Ausstattung. Dies zeigt sich insbesondere bei jüngeren Nutzern, die zumeist ein eigenes Touchscreen-Smartphone besitzen und E-Reader daher bereits als „veraltet“ empfinden. Um zu ihren Ergebnissen zu gelangen, haben Wissenschaftler des UGA Grady College of Journalism and Mass Communication 2009 sechs Monate lang Leser herkömmlicher Tageszeitungen und Nutzer des Amazon-Lesegerätes Kindle DX beobachtet. In einer abschließenden Analyse wurden dann die positiven und negativen Aspekte der unterschiedlichen Fokusgruppen gegenübergestellt.

Quelle: pressetext.de


24. Februar 2010  1/2010
   





   
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