BDZV-Studie: Zahlungsbereitschaft der Nutzer wird unterschätzt
Paid Content wird in den kommenden Jahren zu einer wichtigen Refinanzierungsmöglichkeit in den digitalen Märkten der Zeitungen. Mittelfristig können Verlage bis zu 30 Prozent ihrer Online-Umsätze mit bezahlten Inhalten generieren. Vor allem mobile Anwendungen, etwa Apps für Smartphones und Tablet-PCs, stehen bei gut 40 Prozent der Verlage im Fokus der Paid-Content-Strategie. Voraussetzung für den Erfolg mit Bezahlinhalten: Es muss den Verlagen gelingen, aus gelegentlichen Website-Besuchern regelmäßige Nutzer zu machen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Medienwissenschaftlers Dr. Robin Meyer-Lucht und der Verlagsberaterin Katja Riefler im Auftrag des BDZV. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist eine Online-Umfrage unter den Top-Entscheidern in deutschen Zeitungsverlagen. Welche Zahlungsbereitschaft haben die Nutzer? Wie sehen erfolgversprechende Bezahlmodelle aus? Was sind Potenziale, und was sind die Hindernisse für Bezahlangebote? Dr. Robin Meyer-Lucht erklärt, wie vor allem mit Bundling-Strategien und Produktdifferenzierungen erfolgreiche Angebote entwickelt werden können. Katja Riefler beschreibt, welche Erfahrungen Verlage weltweit mit unterschiedlichen Bezahlmodellen gemacht haben. Die 128-seitige Studie „Paid Content – Welche Bezahlmodelle funktionieren“ ist sowohl als PDF als auch als Paperback erhältlich. Für die gedruckte Fassung erheben wir pro Exemplar eine Schutzgebühr von 38 Euro (zuzüglich Versandkosten) für Mitgliedsverlage der angeschlossenen Landesverbände. Das PDF kann für eine Schutzgebühr von 28 Euro erworben werden.
Bestellung: tinyurl.com/4ushpqu
14. Januar 2011 1/2011


















