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“Verlagsstrategien für morgen” - Bengt Braun, Präsident und CEO Mediengruppe Bonnier, Stockholm

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“Verlagsstrategien für morgen” -  Bengt Braun, Präsident und CEO Mediengruppe Bonnier, Stockholm

 

 

 

Neue Geschäftsfelder für die Marke „Zeitung“ - Klaus Josef Lutz, Geschäftsführer Süddeutscher Verlag und „Süddeutsche Zeitung“, München

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Neue Geschäftsfelder für die Marke „Zeitung“ - Klaus Josef Lutz, Geschäftsführer Süddeutscher Verlag und „Süddeutsche Zeitung“, München

Rede von BDZV-Präsident Helmut Heinen zur Eröffnung des Zeitungskongresses 2005 am 26. September in Berlin

Berlin, 26. September 2005

 

Der Zeitungskongress 2005 findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem viele in unserem Land Unsicherheit empfinden, Unsicherheit über die Regierungsbildung, Unsicherheit über die politische Entwicklung. Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Um den Problemen der Demografie und des globalisierten Wettbewerbs begegnen zu können, brauchen wir den Mut zu Veränderungen Vieles muss verändert werden, damit Wichtiges erhalten werden kann.

Und um die notwendigen Veränderungen durchsetzen und durchhalten zu können, bedarf es einer Politik der Berechenbarkeit und der Glaubwürdigkeit. Es geht um ein politisches Konzept, das nicht nur bis zum Jahr 2009, nicht nur für eine Wahlperiode von vier Jahren angelegt ist. Genau das erwarten die Menschen. Und unsere Zeitungen haben diesen Wunsch der Bürger - wie ich meine - in angemessener Weise thematisiert, reflektiert und transportiert. Die Zeitung hat sich dabei wieder als das rationale Orientierungsmedium schlechthin erwiesen, gerade auch, wenn es um komplizierte politische Details geht. Unser Medium ist frei von einer Entertainment- und Talkshowmentalität. Die Zeitung ermöglicht den tiefer gehenden Diskurs. Der zurückliegende Wahlkampf hat es wieder einmal deutlich gemacht: wenn es um die politische Meinungs- und Willensbildung geht, ist die Zeitung eine starke Marke. Und manch einem wird über den emotionalen Aufgeregtheiten der letzten Monate wieder einmal klar geworden sein: was den Zeitungen nutzt, nutzt der politischen Kultur in unserem Land. Ein hoher Stellenwert unseres Mediums dient der Qualität des gesellschaftlichen Diskurses.

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"Wie viel Staat braucht die Presse?" - Rede von Bundesminister Otto Schily beim Zeitungskongress am 26. September 2005 in Berlin

Das wird jetzt eine schwierige Übung, nach dem, was Herr Heinen vorgetragen hat. Ich sage 'mal vorweg, ich bin - insofern muss ich ein bisschen um Milde nachsuchen -, ich bin ja begeisterter Zeitungsleser, insofern habe ich Beifall verdient. Ich rechne die Zeitung zu den Grundnahrungsmitteln - und insofern haben Sie vielleicht auch Recht mit dem verminderten Mehrwertsteuersatz. Aber ich will mich in diese Diskussion nicht vorweg einmischen, damit ich nicht nachher wieder meine Worte widerrufen muss. Also, ich soll mich heute zu dem Thema äußern: "Wie viel Staat braucht die Presse?" Das ist eine kurze Frage, und ich will darauf auch nur eine kurze Antwort geben: So viel wie nötig und so wenig wie möglich.

Der Staat setzt den notwendigen Ordnungsrahmen, ohne dem Aberglauben zu verfallen, dass sich die Lebenswirklichkeit normativ vorprogrammieren lässt. Das ist ja manchmal diese Vorstellung, die Gesetzgeber haben: Alles bewegt sich im Leben nach Normen. Das ist ja das wichtigste Mittel, das der Staat in Anspruch nimmt. Dieser Satz gilt umso mehr, als ich die Presse immer noch zum Kulturbereich rechne, obwohl sie gewiss ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist und insofern ihren Rang hat und als so genannte vierte Gewalt weit in die Politik hineinwirkt.

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