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400 Jahre Zeitung - 400 Jahre Marktplatz

Von Joachim Donnerstag

"Jede Reklame will, soll und muß ein Echo hervorrufen, also einen Widerhall der Freude, des Besitzwunsches. (...) im allgemeinen ist es die Zeitungsanzeige, deren Echo am stärksten widerhallt", so fasste bereits 1927 A. Halbert pointiert in "Praktische Reklame" die Wirkungskraft von Zeitungswerbung zusammen. Schon früh wurde die ausgesprochen positive Wirkung von Werbung in der Zeitung erkannt. Deshalb verwundert es nicht, dass von Beginn an eine enge Verbindung zwischen Nachricht und Anzeige bestand.

Gab es im 17. und 18. Jahrhundert noch getrennte Publikationen für Anzeigen und Nachrichten, so fanden in der Folge doch die drei Kernelemente Nachricht, Meinung und Anzeigen gemeinsam den Weg in die Blätter. Gerade das geschäftliche Interesse führte anfangs zwar zu Anzeigenmonopolen mit staatlicher Kontrolle, deren Entwicklung jedoch rasch zur Ankurbelung der Wirtschaft und vor allem als Einnahmequellen gesehen wurden. Diese Verbindung zwischen redaktionellen Inhalten und Werbung führte zu einer beschleunigten Entwicklung der Massenpresse.

Früher wie auch heute stand dahinter die Idee, dass das "wirtschaftliche Kuppelprodukt" den Leser- und Werbemarkt zusammenbringt. Die Nachrichten banden die Leser an die Zeitung und die werbungtreibenden Unternehmen erhielten die Möglichkeit, dass ihre Anzeigen im Umfeld von spannendem Lesestoff eingebunden wurden. Dieses Zusammenspiel führte dazu, dass die Bezugspreise für Zeitungen rasch gesenkt wurden und leistete einen deutlichen Vortrieb für die Entwicklung der Massenpresse.

Die Bedeutung der Anzeige für den wirtschaftlichen Erfolg der Zeitungen ist bis heute besonders groß: Zwar haben durch die konjunkturellen Einbrüche der zurückliegenden vier Jahre die Beiträge des Werbemarktes zur Finanzierung des Mediums abgenommen, doch tragen die Anzeigenerlöse immer noch zu über 50 Prozent dazu bei, dass die Zeitungen Tag für Tag erscheinen.

Die Leser beurteilen Zeitungswerbung übrigens als wertvollen Lesestoff. Anzeigen in der Zeitung genießen, anders als etwa Werbeunterbrechungen in Hörfunk und Fernsehen, hohe Zustimmungsraten. Sie stehen - nach dem Lokalen sowie Berichten aus der Innen- und Außenpolitik - in der Lesergunst an vierter Stelle. Anzeigen sind damit unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Lektüre, die schon frühmorgens - und das Tag für Tag - den Weg in die Haushalte findet.

Handelswerbung liefert den Konsumenten einen klaren Marktüberblick und überstützt ihn in seinen Kaufentscheidungen. Und zwar genau dann, wenn er seine Einkäufe plant. Die Zeitung hat so in ihrer 400-jährigen Geschichte ihre Bedeutung als unverzichtbarer Marktplatz für die Verbraucher - auch bei dramatischen Veränderungen in der Medienlandschaft - nie verloren. Diese Funktion als "Fels in der Brandung" wird sie auch in den nächsten Jahrzehnten beibehalten und damit als Garant für die Wirkungskraft von Zeitungswerbung zur Verfügung stehen.

Gab es im 17. und 18. Jahrhundert noch getrennte Publikationen für Anzeigen und Nachrichten, so fanden in der Folge doch die drei Kernelemente Nachricht, Meinung und Anzeigen gemeinsam den Weg in die Blätter. Gerade das geschäftliche Interesse führte anfangs zwar zu Anzeigenmonopolen mit staatlicher Kontrolle, deren Entwicklung jedoch rasch zur Ankurbelung der Wirtschaft und vor allem als Einnahmequellen gesehen wurden. Diese Verbindung zwischen redaktionellen Inhalten und Werbung führte zu einer beschleunigten Entwicklung der Massenpresse.

Früher wie auch heute stand dahinter die Idee, dass das "wirtschaftliche Kuppelprodukt" den Leser- und Werbemarkt zusammenbringt. Die Nachrichten banden die Leser an die Zeitung und die werbungtreibenden Unternehmen erhielten die Möglichkeit, dass ihre Anzeigen im Umfeld von spannendem Lesestoff eingebunden wurden. Dieses Zusammenspiel führte dazu, dass die Bezugspreise für Zeitungen rasch gesenkt wurden und leistete einen deutlichen Vortrieb für die Entwicklung der Massenpresse.

Die Bedeutung der Anzeige für den wirtschaftlichen Erfolg der Zeitungen ist bis heute besonders groß: Zwar haben durch die konjunkturellen Einbrüche der zurückliegenden vier Jahre die Beiträge des Werbemarktes zur Finanzierung des Mediums abgenommen, doch tragen die Anzeigenerlöse immer noch zu über 50 Prozent dazu bei, dass die Zeitungen Tag für Tag erscheinen.

Die Leser beurteilen Zeitungswerbung übrigens als wertvollen Lesestoff. Anzeigen in der Zeitung genießen, anders als etwa Werbeunterbrechungen in Hörfunk und Fernsehen, hohe Zustimmungsraten. Sie stehen - nach dem Lokalen sowie Berichten aus der Innen- und Außenpolitik - in der Lesergunst an vierter Stelle. Anzeigen sind damit unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Lektüre, die schon frühmorgens - und das Tag für Tag - den Weg in die Haushalte findet.

Handelswerbung liefert den Konsumenten einen klaren Marktüberblick und überstützt ihn in seinen Kaufentscheidungen. Und zwar genau dann, wenn er seine Einkäufe plant. Die Zeitung hat so in ihrer 400-jährigen Geschichte ihre Bedeutung als unverzichtbarer Marktplatz für die Verbraucher - auch bei dramatischen Veränderungen in der Medienlandschaft - nie verloren. Diese Funktion als "Fels in der Brandung" wird sie auch in den nächsten Jahrzehnten beibehalten und damit als Garant für die Wirkungskraft von Zeitungswerbung zur Verfügung stehen.