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Kurzinterview mit Christian Kallenberg

Christian Kallenberg absolvierte bei der Bauer Media Group ein Volontariat, wo er anschließend auch als Redakteur tätig war. Es folgte eine duale Ausbildung bei Gruner + Jahr, bevor er 2001 Ressortleiter, später stellvertretender Chefredakteur und schließlich Chefredakteur des Männermagazins „FHM“ wurde. Seit 2011 arbeitet Christian Kallenberg als Editorial Consultant beim Egmont Ehapa Verlag in Berlin.

 

BDZV: „Warum wird in der KidsVa gerade die Computernutzung, die Handynutzung untersucht, und was bedeutet das für die die Heftgestaltung?

 

Christian Kallenberg: „Für die Heftgestaltung bedeutet das selber erst einmal relativ wenig. Es geht vor allem darum, zu sehen, wie sehen die Zielgruppen aus, die auch von unseren Anzeigenkunden angesprochen werden wollen, denn die KidsVa ist ja eine Markt-Media-Studie. Das heißt, sie soll unseren potenziellen Anzeigenkunden Auskunft über unsere Leserschaft geben, und inwieweit diese zu ihren Produkten passen. Die Antworten zur Internetnutzung wirken sich nur insoweit auf die Nutzung der Magazine aus, als dass man sagen kann, Kinder in dieser Altersklasse haben eine starken Internetnutzen, lasst uns doch für die Magazine, die wir in dieser Altersklasse anbieten, ein passendes Internetangebot erstellen.


BDZV: „Wieso werden Gimmicks in der Magazinwelt eingesetzt?


Kallenberg: „Gimmicks sind idealerweise ein zusätzlicher Kaufanreiz für das Magazin und nicht anders herum. Dabei sollen die Produkte auch einen inhaltlichen Bezug zum Magazin haben. Das bedeutet, dass Sie in der „Wendy“ niemals ein Furzkissen oder ein Laserschwert finden werden."

Kurzinterview mit Armin Maiwald

Armin Maiwald studierte Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie an der Universität Köln. Bevor er sich 1968 selbst-ständig machte, arbeitete Maiwald für den WDR.  Seit 1972 ist er das Gesicht der Sendung mit der Maus. Für seine Arbeiten erhielt Maiwald u.a. den Adolf-Grimme-Preis, den Bayerischen Fernsehpreis, den Deutschen Wirtschafts-filmpreis und den Bundesverdienstorden.

 

BDZV: Könnte die „Sendung mit der Maus“ auf Zeitungen oder Zeitschriften übertragen werden?


Armin Maiwald: „Diese Versuche hat es schon mehrfach gegeben. In der Regel waren die Produkte schreiend bunt, und zu kindisch, statt kindlich. Auch wenn wir mit dem bewegten Bild einen Vorteil haben, der sich so nicht einfach auf die Zeitung ohne weitere übertragen lässt, ließe sich mit guten Geschichten und ansprechenden Fotos trotz alledem vielleicht eine gedruckte Sendung mit der Maus machen.


BDZV: Sind Bildergalerien somit der Schlüssel zum Erfolg?


Maiwald: „Das könnte ein Ansatz sein. Aber ich will nicht sagen, Ihr müsst das so und so machen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich habe mir noch nie konkret Gedanken darum gemacht, wie ein solches Produkt aussehen könnte, denn bisher musste ich es nicht. Man kann auch beschreiben, aber ein Bild sagt immer mehr als 1.000 Worte. Ich habe auch mal aus den Sachgeschichten ein Buch gemacht, das besteht zum größten Teil aus Bildern. Das ist dann einfach sehr viel deutlicher und man kann auf das Bild hinweisen und sagen, da ist das und das.

Kurzinterview mit Fiona Drewnitzky

Die studierte Bekleidungsingenieurin Fiona Drewnitzky arbeitet bei der „Heilbronner Stimme“ als Projektredakteurin Kinder und Jugend. Abgesehen von einer dreijährigen Tätigkeit bei den „Echo Zeitungen“ ist Drewnitzky seit 1992 bei der „Heilbronner Stimme“ tätig, zunächst in der Stadtkreisredaktion, später in der Wirtschaftsredaktion.


BDZV: Die „Heilbronner Stimme“ hat einen Tag lang die Seite 1 in die Hände von Kindern gegeben. Was machen die größten Unterschiede zwischen der Kinder- und der Erwachsenen-Titelseite?


Fiona Drewnitzky: „Kinder wollen eine locker gestaltete Titelseite, die ihre Lebenswelten abdeckt. Somit fanden jugendlichere Geschichten, Tier- und Umweltthemen auf der Titelseite. Diese waren ihnen viel wichtiger  als die Unfälle, die immer wieder passieren.“


BDZV: Studien belegen, dass Kinder „ihre“ Seiten gar nicht zu bunt gestaltet wissen wollen. Konnten Sie dies auch bei Ihrem Projekt beobachten?


Drewnitzky: „Ja, absolut. Wir verändern gerade das Design unserer Kinderseite und sind dafür in regem Austausch mit unseren Kinderreportern. Und diese sagen immer wieder, dass sie die Seite nicht mehr  bunt, nicht so wild, nicht so wendymäßig haben wollen.“


BDZV: Kann zudem gesagt werden, dass Kinder eher seriösere Themen haben wollen?


Drewnitzky: „In der Tageszeitung ja. Und sie sind das ja von den Eltern her gewohnt, was in der Zeitung zu stehen hat. Und, wenn sie was anderes haben wollen, dann kaufen sie sich die „Wendy“ oder „ Geolino“. Aber eine Tageszeitung ist eine Tageszeitung für sie und das haben sie auch bei uns in Schulprojekten gelernt.“