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31. Juli 2009 | Allgemeines

Zeitungskongress 2009: Zukunft gestalten – unter neuen Bedingungen

Trends und Themen / Zeitenwende in der Mediennutzung / Was wollen die Kunden?

Wie positionieren sich die Zeitungsunternehmen in Zeiten der Krise? Welche Trends zeichnen sich im veränderten Wettbewerb der Medien ab? Wie können die Zeitungen neue digitale Herausforderungen annehmen und ihre crossmedialen Möglichkeiten ausspielen? Wie sehen die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus? Und was will das Publikum? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Zeitungskongresses, den der BDZV am 14. und 15. September 2009 in Fulda veranstaltet. Gesellschaftliche und politische Trends im Vorfeld der Bundestagswahl bestimmen den ersten Kongresstag: Über Medien und Gesellschaft, wirtschaftliche Entwicklungen und politische Erwartungen sprechen BDZV-Präsident Helmut Heinen und der Trendforscher Peter Wippermann. Der langjährige Vorstandsvorsitzende des norwegischen Medienhauses Schibsted, Kjell Aamot, eröffnet das Fachprogramm am zweiten Kongresstag. Der BDZV erwartet rund 400 Teilnehmer aus Verlagen, Politik, Wirtschaft und Kultur.

Zeitungskongress 2008 , 22. 09. bis 24.09. im Maritim, Stauffenbergstraße für Anja Pasquay_BDZV Foto © David AusserhoferZeitungskongress 2008 , 22. 09. bis 24.09. im Maritim, Stauffenbergstraße für Anja Pasquay_BDZV Foto © David AusserhoferDer Kongressauftakt steht im Zeichen der aktu­ellen Entwicklungen am Weltwirtschaftsmarkt und ihrer Folgen für Medien und Gesellschaft. Der Hamburger Trendforscher Professor Peter Wippermann wird nach der Rede von BDZV-Prä­sident Helmut Heinen einen Festvortrag halten. Wippermanns Prognosen bilden auch eine Basis für die anschließende Diskussion „Zeitenwende – die Zukunft Deutschlands und die Medien“, die von Hans Werner Kilz, Chefredakteur der „Süd­deutschen Zeitung“ (München) moderiert wird. Am Podium: Der Mainzer Politikwissenschaftler Professor Jürgen W. Falter; Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirt­schaft, Köln; John C. Kornblum, US-Botschafter a.D., Berlin; sowie Holger Steltzner, Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Zeitungskongress 2008 , 22. 09. bis 24.09. im Maritim, Stauffenbergstraße für Anja Pasquay_BDZV Foto © David AusserhoferZeitungskongress 2008 , 22. 09. bis 24.09. im Maritim, Stauffenbergstraße für Anja Pasquay_BDZV Foto © David AusserhoferBeim Fachkongress am 15. September be­richtet der ehemalige Schibsted-Chef Kjell Aamot über den Aufstieg des Unternehmens zu einem der erfolgreichsten Player am weltweiten Zei­tungsmarkt aufgrund konsequenter digitaler Strategien. Der Leiter des Creation Centers Deut­sche Telekom AG (Bonn), Raimund Schmolze, stellt Überlegungen an, „was Konsumenten wirk­lich wollen“. Über zukunftsträchtige Ideen, die in Zusammenarbeit mit dem Creation Center für Zeitungen geboren wurden, sprechen im An­schluss auch Andreas Arntzen, Geschäftsführer Verlagsgesellschaft Madsack (Hannover); Tho­mas Brackvogel, Geschäftsführer „Südwest Presse“ (Ulm); und Silke Springensguth, Ge­schäftsführerin DuMont Net GmbH (Köln). Der Kunde steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Reiner Mittelbach, Geschäftsführer WAN-IFRA (Darmstadt). Um neue crossmediale Ideen und ihre Vermarktung geht es beim ZMG-Panel mit Robert Dunkmann, Geschäftsführer Zeitungs­gruppe Ostfriesland, Leer; Axel Gleie, Ge­schäftsführer „Neue Osnabrücker Zeitung“; Christoph Mattes, Geschäftsführer Münchner Zeitungsverlag GmbH; und Hans Georg Schnü­cker, BDZV-Vizepräsident und Geschäftsführer Verlagsgruppe Rhein-Main (Mainz). „Wie viel darf die Zeitung kosten?“ lautet die spannende Frage, mit der Hardy Kroth, Vorstand Vocatus AG (Mün­chen), seinen Expertenvortrag über den „richti­gen“ Vertriebspreis einleitet. Der Fachkongress wird moderiert von dem Medienberater und Publi­zisten Werner Lauff (Düsseldorf).

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