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Rede von BDZV-Präsident Helmut Heinen zur Eröffnung des Zeitungskongresses 2006 am 25. September in Warnemünde

Warnemünde, 25. September 2006

 

Herzlich willkommen zum Zeitungskongress des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger hier im Seebad Rostock-Warnemünde. Ich freue mich, dass mehr als 400 Teilnehmer den Weg an die Ostsee gefunden haben - Verlegerinnen und Verleger, Verlagsmanager und Chefredakteure, Vertreter anderer Medien, Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft. Der BDZV ist ein föderaler Verband. Er ist – bei allen Vorzügen die Berlin hat – keineswegs einseitig auf die Bundeshauptstadt fixiert. Dies wollen wir einmal mehr durch die Wahl des diesjährigen Kongressortes unterstreichen. Wir sind sehr gern nach Rostock gekommen, das nicht nur als Hansestadt, sondern auch als ein Ort, an dem Kultur und Geist zu Hause sind, eine lange Tradition hat. Die 1419 gegründete Universität zählt zu den ältesten in Nordeuropa. Ich danke den Verlagen von „Nordkurier“, „Ostsee-Zeitung“ und „Schweriner Volkszeitung“ für die freundliche Einladung heute Abend in die neue Yachthafenresidenz „Hohe Düne“. Dabei lässt sich sicher das ein oder andere historische Detail noch vertiefen.

Mein ganz besonderer Dank gilt Ihnen, Frau Ministerin Zypries. Wir freuen uns, Sie erstmals im Kreis der Verleger der deutschen Tages- und Wochenpresse begrüßen zu dürfen. Es gibt einen ganzen Strauß an politischen Themen, der uns mit Ihnen verbindet, wobei uns leider in der Sache noch Vieles trennt. Ich komme darauf zurück.

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Rede der Bundesministerin der Justiz Brigitte Zypries, MdB beim Zeitungskongress 2006 des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (bdzv)am 25. September 2006 in Rostock-Warnemünde

Sehr geehrter Herr Heinen,

meine sehr geehrte Damen und Herren,

 

es gibt Themen, die prägen die alltägliche Arbeit einer Politikerin genauso stark wie das Geschäft eines Verlegers – die Pressefreiheit ist so ein Thema. Beim Zeitungskongress vor einem Jahr ging es vor allem um die Grenzen der Pressefreiheit. Das lag daran, dass kurz zuvor die Redaktionsräume einer Zeitschrift durchsucht worden waren – es hatte aber vielleicht auch etwas mit der Person des letztjährigen Hauptredners zu tun…

 

Über die Bedeutung der Pressefreiheit brauche ich vor diesem Forum nichts zu sagen – dass hieße nun wirklich Eulen nach Athen tragen. Ich meine aber, wir müssen aufpassen, dass in Staat und Gesellschaft insgesamt das Bewusstsein für den besonderen Wert und die Funktion einer freien Presse nicht schwindet.

 

Wir leben in einer Zeit, in der neue Bedrohungen für unsere Sicherheit zu mehr Befugnissen für den Staat geführt haben. Zur Terrorismusbekämpfung haben wir die Eingriffsrechte von Justiz, Polizei und Nachrichtendiensten moderat erweitert. Das ist nötig und richtig gewesen, und entspricht einer Erwartungshaltung der Bevölkerung. Die Menschen verlangen zu Recht, dass der Staat alles in seiner Macht stehende tut, um sie vor terroristischen Anschlägen zu schützen.

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