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3. Mai - Internationaler Tag der Pressefreiheit

In vielen Ländern dieser Erde werden Journalisten, Redakteure und Verleger nur deswegen belästigt, verhaftet, tätlich angegriffen oder sogar ermordet, weil sie die Wahrheit sagen. Publikationen werden zensiert und verboten, Verlage mit Bußgeldern belegt oder geschlossen, weil sie den Regierungen mißliebig sind. Vor diesem Hintergrund hat der Weltverband der Zeitungen (WAN) mit Sitz in Paris im Jahr 1992 den 3. Mai zum "Internationalen Tag der Pressefreiheit" erklärt.

Der 3. Mai steht für den Jahrestag der Erklärung von Windhoek, einer 1991 von afrikanischen Journalisten ausgearbeiteten Grundsatzerklärung mit der Forderung nach freien, unabhängigen Medien auf dem afrikanischen Kontinent und in aller Welt.

Seither wird weltweit mit dem "Internationalen Tag der Pressefreiheit" am 3. Mai der im Kampf für die Pressefreiheit gebrachten Opfer gedacht und Druck auf diejenigen Staaten ausgeübt, die ihren Bürgern dieses Grundrecht weiterhin vorenthalten. Die Botschaft des 3. Mai lautet, daß jeder Journalist überall auf der Welt das Recht haben muß, frei und ohne Angst berichten zu können.