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Volksaufstand gegen die Nationalversammlung: Preußens Bajonette schützen die Paulskirche

Samstag, neun Uhr am Abend: Heinrich von Gagern, der Präsident, gibt das Abstimmungsergebnis bekannt: 257 gegen 236 Stimmen. "Die Nationalversammlung beschließt, die Vollziehung des Waffenstillstandes von Malmö nicht länger zu behindern." Ohrenbetäubender Lärm in der Paulskirche - dann leert sich der Raum unter düsterem Schweigen. Draußen vor der Tür ist die Hölle los. Aufgebrachte Bürger pöbeln Abgeordnete an. Der alte Turnvater Jahn, der den Waffenstillstand befürwortet hat, muß sich eilenden Schrittes vor Handgreiflichkeiten in Sicherheit bringen. Eine aufgebrachte Menge stürmt Westendhall, das Versammlungslokal der gemäßigten Linken, und zerschlägt die Einrichtung. Die Fensterscheiben der Wohnung des früheren Ministers Johann Gustav Heckscher werden eingeworfen. Aufruhr regiert die Stadt.

Die Erregung ist ungeheuer: Der Krieg gegen Dänemark gehört fortgesetzt - Holstein und Schleswig müssen deutsch sein! Preußen hat vor dem vaterländischen Krieg gekniffen, einen feigen Waffenstillstand geschlossen und nun haben die Abgeordneten dazu auch noch Ja gesagt. Damit hat sich die Paulskirche, so sehen es die Leute, an die Seite der alten Mächte und vor allem Preußens gestellt.

Sonntag, 17. September: 15 000 Menschen strömen zur Pfingstweide im Frankfurter Nordosten, viele bewaffnet. Agitatoren heizen die Stimmung an: Sofortige Ausrufung der Republik! Löst die Nationalversammlung auf! Verjagt die Regierung! Fort mit den "Geldsäcken"! Abgeordnete der äußersten Linken in der Nationalversammlung sind mit von der Partie.

In der Nacht zum Montag rücken aus Mainz preußische und österreichische Soldaten an. Der Frankfurter Senat hat sie zum Schutz der Nationalversammlung angefordert.

Montag, 18. September: Die Abgeordneten finden sich kurz vor neun Uhr früh zur Beratung ein. Vor der Paulskirche schimmern Bajonette, dahinter drängen sich viele aufgebrachte Bürger. Zwei Abgeordnete dürfen nicht ins Gebäude, das Militär hält sie fest. Drinnen will der Wiener Abgeordnete Johann Nepomuk Berger wissen, was der Truppenaufmarsch soll. Minister Schmerling spricht von der heiligsten Pflicht der Zentralgewalt, die hohe Versammlung zu beschützen: "Jeder Angriff gegen die deutsche Nationalversammlung ist Hochverrat." Beifall auf der Rechten.

Von links kommt der Antrag, Neuwahlen auszuschreiben: Das Parlament habe das Vertrauen der Mehrheit des Volkes verloren. Und die Truppen sollten aus Frankfurt abziehen. Die Mehrheit lehnt ab. Kurz darauf Aufregung im Parlament: Heftige Schläge dröhnen gegen die nördliche Eingangstür. Die Menge versucht, in die Kirche einzudringen. Präsident Heinrich von Gagern bittet alle, auf ihren Plätzen zu bleiben. »Es wird die Ordnung draußen schon erhalten werden. Überlassen Sie das den Behörden!« Der Tumult vor dem Parlamentsgebäude nimmt zu. Angstschreie, Flüche. Die Preußen wehren mit Bajonetten den Sturm auf die Paulskirche ab. Drinnen ruft Gagern die Behandlung von Artikel IV, Paragraph 17 der Grundrechte auf. Wissenschaft und Lehre sind frei.

 

Belagerungszustand in Frankfurt

Auf den Straßen werden indes Barrikaden errichtet, rote Fahnen wehen. Gegen drei Uhr gibt der österreichische Befehlshaber Graf Nobili den Befehl zum Angriff. Drei Stunden dauert das erste Feuergefecht, dann ist der Angriff abgeschlagen. Abgeordnete der Linken wie Robert Blum versuchen zu verhandeln. Dann trifft Artillerie aus Darmstadt ein und nimmt die Barrikaden unter Feuer. Gegen Abend bricht der Widerstand zusammen. Die Bilanz: mehr als 90 Tote. Erzherzog Johann verhängt den Belagerungszustand, Kriegsrecht tritt in Kraft, alle Vereine sind suspendiert, die allgemeine Entwaffnung ist angeordnet.

Zwei weitere Tote fordert dieser Tag: Fürst Felix Lichnowsky und General Hans von Auerswald, konservative Abgeordnete der Nationalversammlung, die sich für Malmö einsetzten, sind auf einem Erkundungsritt von Aufständischen erkannt, verfolgt und an der Bornheimer Heide jenseits der Stadttore gestellt worden. Der General stirbt an einem Säbelhieb auf den Kopf, Lichnowsky werden Arme und Beine zerschlagen, dann wird er erschossen.

Am Dienstagmorgen findet Präsident Heinrich von Gagern in der Nationalversammlung Worte der Scham und Empörung über diese Tat. Ein Beschluß der Paulskirche habe den Aufstand ausgelöst, "und für diese Entscheidung verlangt die Nation den Gehorsam aller". Gagern spricht von einem Verbrechen gegen die Einheit, gegen die Freiheit. Für die Linke bezeichnet der Kölner Jakob Venedey den Sieg des Vortages als einen Erfolg der Nationalversammlung. Aber er sieht auch eine große Gefahr, "daß die Reaktion sich dieses Sieges bedienen könnte." Die Nationalversammlung bekundet dem Reichsministerium seine volle Zustimmung für alle Maßnahmen, die dazu dienen, den Aufruhr zu beenden.

 

Wendepunkt der Revolution

Der Revolution war das Rückgrat gebrochen - viele Jahrzehnte später, als erfolgreicher amerikanischer Politiker, schrieb Carl Schurz diese Analyse nieder. Außenpolitisch ist die Entscheidung vom 16. September die Rückkehr zu einer Politik der Vernunft. Machtpolitische Ambitionen hatten die Akzeptanz des neuen Nationalstaats im europäischen Mächtesystem gefährdet. Die Revolution stellte die auf dem Wiener Kongreß geschaffene Ordnung in Frage und erschütterte damit das Gleichgewicht der europäischen Mächte. Mit der Malmö-Entscheidung deutete sich ein Deutschland an, das für die europäische Staatenwelt akzeptabel sein konnte. Andererseits hatten die Linken die Stimmung im Lande richtig eingeschätzt: Die gesteigerten nationalen Emotionen, die hochgespannten politischen und sozialen Erwartungen ließen sich nicht in einer radikalen Kurskorrektur zurückdrehen. Innenpolitisch ist damit die Revolutionswende vollzogen. Innerhalb von wenigen Wochen wird sich zeigen, daß die reaktionären Kräfte wieder erstarkt und selbstbewußt sind. Dieser Verschiebung der Kräfteverhältnisse hätte die Paulskirche vielleicht durch einen Schulterschluß der Rechten und der Linken entgegenwirken können. Geschlossen hätte sie sich entweder für ein weitreichendes nationales Programm stark machen müssen oder dafür, eine zurückhaltende Außenpolitik dem Volk verständlich zu machen. Doch der Bruch zwischen den Liberalen und der Linken ist nicht mehr zu kitten. Die Drohung, die Revolution fortzuführen, müssen die alten Mächte nicht mehr fürchten. Dadurch werden Zentralgewalt und Nationalversammlung wirklich machtlos und in ihrem Bündnis mit den alten Ge walten zum schwächeren Partner.

Michael Bechtel

 

Erneuter Aufstand in Baden

"Der Kampf des Volkes mit seinen Unterdrückern hat begonnen", heißt es in einem "Aufruf an das deutsche Volk!" vom 21. September. Unterzeichner: der radikale Demokrat Gustav Struve im Namen einer provisorischen republikanischen Regierung. In Baden hatte die Nachricht von den Frankfurter Ereignissen den Anstoß zu neuen revolutionären Erhebungen gegeben. Auch hier unterlagen die Aufständischen rasch den Regierungstruppen. Struve wurde verhaftet.

 

Augenzeuge Carl Schurz

Die Barrikaden sind noch nicht ganz weggeräumt, das Pflaster ist mit Blutspuren bedeckt. Überall lodern die Wachfeuer, die siegreichen Truppen kampieren mitten auf den Frankfurter Straßen. So erlebt der junge Student Carl Schurz die Stadt, als er am 18. September auf dem Weg nach Eisenach in Frankfurt einzieht. "Gedrückten Herzens saßen wir bis tief in die Nacht zusammen, denn wir alle fühlten, daß die Sache der Freiheit und der Nationalsouveränität einen furchtbaren Schlag erlitten hatte. Die königlich preußische Regierung hatte dem Nationalparlament, das die Souveränität des deutschen Volkes repräsentierte, erfolgreich Schach geboten. Diejenigen, die sich das ,Volk' nannten, hatten ein Attentat gemacht auf die aus der Revolution hervorgegangene Verkörperung der Volkssouveränität, und diese hatte gegen den Haß des Volkes Schutz suchen müssen bei der bewaffneten Macht der Fürsten. Damit war der im März begonnen Revolution tatsächlich das Rückgrat gebrochen."

 

Der deutsch-dänische Konflikt

Auch Dänemark hatte seine Nationalbewegung. Und die machte nach dem Tod Königs Christians VIII. Druck auf den Nachfolger. Eine Gesamtstaatsverfassung sollte es sein, die das überwiegend von Deutschen besiedelte Schleswig einbezog. Holstein dagegen sollte als zum Deutschen Bund gehörig nur in Personalunion mit der dänischen Krone verbunden sein.

In der deutschen Öffentlichkeit erhob sich ein Entrüstungssturm: Die Herzogtümer, seit altersher verbunden, durften nicht getrennt werden, Schleswig nicht zu Dänemark kommen. Die schleswig-holsteinischen Stände bildeten am 24. März 1848 eine provisorische Regierung unter dem Herzog von Augustenburg. Ihr Ziel: die Aufnahme auch Schleswigs in den Deutschen Bund. Damit rannte sie in Frankfurt offene Türen ein. Holstein und auch Schleswig wurden zu den Wahlen zur Frankfurter Nationalversammlung zugelassen. Faktisch war das die Annexion Schleswigs durch den Deutschen Bund. Die deutsche Nationalbewegung vergaß das Prinzip der nationalen Selbstbestimmung und griff das archaische Argument des historischen Staatsrechts auf, das einer Auflösung der Verbindung beider Herzogtümer entgegenstehe.

Als dänische Truppen in Schleswig einmarschierten, um das Annexionsgesetz vom 21. März zu vollziehen, bat die Kieler Regierung Preußen um Hilfe. Am 12. April billigte der Bundestag das Vorrücken der preußischen Armee und erklärte den Konflikt zum "Bundeskrieg". Dem schloß sich die Nationalversammlung am 9. Juni nachdrücklich an. Preußen sah sich ganz unfreiwillig in der Rolle eines Vorkämpfers der deutschen Nationalbewegung. Bundestruppen und Freiwilligenverbände griffen in den Kampf ein.

 

Ein vaterländischer Krieg

Während Rußland die dänische Partei ergriff und Preußen Truppen an der russischen Grenze aufmarschieren ließ, legte die englische Regierung einen gar nicht unvernünftigen Vermittlungsvorschlag vor. Nordschleswig mit seiner starken dänischen Minderheit sollte an das Königreich fallen, der größte Teil des Herzogtums an den Deutschen Bund gehen und gemeinsam mit Holstein von einem deutschen Fürsten regiert werden. Doch angesichts der aufgeheizten nationalen Stimmung zeigten sich weder Dänen noch Deutsche an einem Kompromiß interessiert.

Zu Lande operierten die Deutschen erfolgreich. Doch Dänemark blockierte mit seiner starken Flotte die deutschen Häfen. Der Krieg war in einer Sackgasse. Es schien eine Frage der Zeit, bis Großbritannien und Rußland eingreifen würden. Sie beobachteten die revolutionäre Entwicklung und mehr noch die Großmachtambitionen in Deutschland ohnehin mit Sorge. Der nationalen Erregung der Deutschen tat das keinen Abbruch - sie steigerte sich Tag für Tag. In der Nationalversammlung und in den Zeitungen wurde die Forderung laut, schnell eine deutsche Seestreitmacht aufzubauen. Im ganzen Land entstanden Flottenvereine, in der Paulskirche verlas man regelmäßig die Liste der neuen Spenden für den Bau von Kriegsschiffen. Großmachtphantasien wucherten immer üppiger.

Da lenkte Preußen überraschend ein. Ende Mai zog es seine Truppen auf eine Linie zurück, die in etwa dem britischen Kompromißvorschlag entsprach, und begann eigenmächtig Verhandlungen mit der dänischen Regierung. Die Reichsregierung gab am 24. Juli nachträglich ihren Segen. Ein Waffenstillstandsabkommen wurde am 26. August in Malmö unterschrieben, ohne daß Regierung und Nationalversammlung von seinem Inhalt unterrichtet worden wären. Dieses Malmöer Abkommen verstieß aber erheblich gegen die von der Reichsregierung gestellten Bedingungen: Von einem Rückzug der deutschen Truppen aus Holstein und Schleswig wollte sie nichts wissen, ebenso wenig von der Auflösung der provisorischen Landesregierung und der Aufhebung aller ihrer Rechtsakte.

Am Montag, dem 4. September, wurden die Bedingungen des Waffenstillstandes dem Parlament mitgeteilt. Die Wogen der nationalen Leidenschaften gehen hoch in der Debatte am 5. September. Die Mehrheit sieht in der Schleswig-Holstein-Frage eine Ehrensache der Nation. Schleswig müsse unter allen Umständen erhalten bleiben. Friedrich Christoph Dahlmann, der früher in Kiel lehrte, plädiert leidenschaftlich für die Erhaltung der staatlichen Einheit Schleswigs und Holsteins und bestreitet rundweg, daß die dänische Bevölkerung Nordschleswigs überhaupt zu Dänemark wolle. Das europäische Gleichgewicht werde durch den Beitritt Holsteins und Schleswigs zum Deutschen Bund nicht im geringsten erschüttert. "Wenn Sie in der schleswig-holstein'schen Sache versäumen, was gut und recht ist, so wird damit auch der deutschen Sache das Haupt abgeschlagen."

Nach einer heftigen Debatte tut die Nationalversammlung gegen 18 Uhr mit knapper Mehrheit, was die erregte Nation von ihr erwartet: Das Malmöer Abkommen wird "sistiert", das heißt, seine Ausführung vorläufig untersagt. Die Paulskirche fordert die Fortführung des Krieges bis zu einem Frieden, bei dem "das Recht der Herzogtümer Schleswig und Holstein und die Ehre Deutschlands gewahrt" bleiben würden. Immerhin wird ein weitergehender Antrag abgelehnt, einen Friedensschluß von der Zustimmung der Nationalversammlung abhängig zu machen. Noch am gleichen Abend tritt die Regierung Leiningen zurück. Dahlmann, der engagierte Streiter gegen Malmö, versucht in den folgenden Tagen, eine Regierung zu bilden. Doch die Abstimmungsmehrheit vom 5. September ist sich nur in diesem einzigen Punkt einig und bei keinem anderen politischen Thema.

Am Donnerstag, dem 14. September, beginnt die endgültige Redeschlacht um Malmö. Der Vertrag liegt offiziell zur Ratifikation vor, die Ausschußempfehlung: nicht genehmigen! Doch inzwischen hatten nachdenkliche Abgeordnete Zeit gehabt, die internationale Situation zu prüfen und realpolitische Erwägungen anzustellen. Auch hinsichtlich des Rechts auf nationale Selbstbestimmung konnte der englische Vermittlungsvorschlag einer Teilung Nordschleswigs entlang der Sprachgrenze zumutbar erscheinen. Am 16. September legt das Parlament mit ebenso knapper Mehrheit - 257 gegen 236 Stimmen - seine erste Entscheidung zu den Akten: Es schmettert den Antrag der Linken ab, den Bundeskrieg gegen Dänemark fortzusetzen, und billigt das Waffenstillstandsabkommen. Jakob Grimm schrieb darüber an seinen Bruder Wilhelm: "Dieser Beschluß wird dem Ansehen der Nationalversammlung Abbruch tun, also auch der deutschen Sache schaden und in Süddeutschland Mißstimmung hervorrufen."

 

Selbstverschuldete Niederlage

Die Niederlage der Paulskirche war selbstverschuldet. Da von vornherein feststand, daß Preußen den Vertrag von Malmö nicht widerrufen würde, war der Beschluß vom 5. September wenig mehr als ein Versuch, dem Parlament ein Alibi vor der deutschen Öffentlichkeit zu verschaffen. Hätten die deutschen Regierungen mit Preußen an der Spitze getan, was die deutsche Nationalversammlung forderte, wäre daraus ein europäischer Krieg erwachsen. Hätte die Nationalversammlung sich nicht selbst korrigiert, wären die deutschen Regierungen gezwungen gewesen, mit ihr zu brechen.

Die Selbstberichtigung aber forderte einen hohen Preis. Die Empörung der Radikalen entlud sich im Frankfurter Aufstand ... und im zweiten badischen Aufstand... Die Auflehnung der außerparlamentarischen Linken führte zur Isolierung der parlamentarischen Linken und zu einem Ruck nach rechts in der deutschen Nationalversammlung wie in der deutschen Gesellschaft. (Heinrich August Winkler, Der überforderte Liberalismus, in: W. Hardtwig (Hg.): Revolution in Deutschland und Europa, Göttingen 1998)

 

BDZV-Schülerwettbewerb

Momente der Freiheit

Die deutschen Zeitungen haben einem Schülerwettbewerb "Aufbruch zur Freiheit" zum 150. Jahrestag der Einberufung der Nationalversammlung ins Leben gerufen. Er richtet sich in zwei Altersstufen an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 und wird zunächst von den Zeitungen auf lokaler/regionaler Ebene ausgeschrieben. Die Schülerinnen und Schüler können ein Recherchethema bearbeiten ("Was ereignete sich 1848 in meiner Heimatregion?") oder mit dem Fotoapparat kreativ werden ("Fangt Momente der Freiheit mit der Kamera ein").

Die vier besten Beiträge pro Verlag (je ein Foto und ein Text pro Altersklasse) werden bis zum 6. Juli 1998 für die Lektorierung auf nationaler Ebene eingereicht. Lokale und nationale Preisträger werden zu einer Festveranstaltung am 18. September 1998 in die Paulskirche eingeladen. Mehr als 70 Zeitungen wollen daran teilnehmen. Über den Wettbewerb hinaus haben die Verlage die Möglichkeit, Schülergruppen oder Schulklassen aus dem Verbreitungsgebiet eine Exkursion nach Frankfurt und den Besuch der Ausstellung "1848 - Aufbruch zur Freiheit" - zu ermöglichen.

Information:

Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV),

Riemenschneiderstraße 10,

53117 Bonn,

Tel. (0228) 81 00 40,

Fax (0228) 8 10 04 34.

 

Weiterführende Literatur:

  • Dieter Langewiesche (Hrsg.), Die deutsche Revolution von 1848/49. Darmstadt 1983.
  • Wolfgang J. Mommsen: 1848. Die ungewollte Revolution. Frankfurt/Main 1998
  • Wolfram Siemann, Die deutsche Revolution von 1848/49. Frankfurt am Main 1985.
  • Jonathan Sperber, The European Revolutions, 1848-1851. Cambridge/New York/Melbourne 1994.
  • Rudolf Stadelmann, Soziale und politische Geschichte der Revolution von 1848. 2. Aufl. München 1970.
  • Günter Wollstein, Deutsche Geschichte 1848/49. Gescheiterte Revolution in Mitteleuropa. Stuttgart u.a.1986.