
Was schreiben die Zeitungen?
Anlässlich des 400. Geburtstag des Mediums Zeitung veröffentlicht der Ingelheimer Leinpfad Verlag die literarische Anthologie „Was schreiben die Zeitungen?“. Herausgeber Jens Frederiksen, zugleich Feuilleton-Chef der „Allgemeinen Zeitung“ in Mainz, hat 47 Prosatexte, Gedichte und Dramenszenen aus vier Jahrhunderten versammelt: Da schreibt Theodor Fontane in „Frau Jenny Treibel“ über die Morgenlektüre, Thomas Mann lässt die Konsulin in den „Buddenbrooks“ über die Dürftigkeit der Anzeigen seufzen, Uwe Johnson resümiert über seine geliebte „New York Times“ und Sten Nadolny beschreibt die Gründung von „Leopolds Zeitung“ im „Ullstein-Roman“. Ergänzt wird der Rückblick auf vier Jahrhunderte Zeitungsgeschichte durch 14 Abbildungen aus der Sammlung Martin Welkes, Kurator der Jubiläumsausstellung „Schwarz auf weiß. 400 Jahre Zeitung – Ein Medium macht Geschichte“ im Mainzer Gutenberg-Museum.
Jens Frederiksen (Hrsg.): Was schreiben die Zeitungen? Eine literarische Anthologie von Balzac bis Brecht, Ingelheim 2005, 160 Seiten, 12,90 Euro, ISBN 3-937782-29-X.
08. Juli 2005











