BDZV Schnellsuche  
HomeImpressumKontaktSitemapFeedsNewsletter
 
Erweiterte Suche
 
 
EnglishLogin


Seite teilen




send


Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V.

Markgrafenstraße 15
10969 Berlin
Telefon: +49 (0) 30/72 62 98-0
Telefax: +49 (0) 30/72 62 98-299
E-Mail: bdzv@bdzv.de



Anfahrt zum BDZV



Zeitungsverlage und Start-ups - PDF

 

Marc Del Din, Meinolf Ellers, Barbara Geier, Ulrike Langer, Prof. Dr. Katja Nettesheim

zu bestellen über

www.zv-online.de



Online – Offline – Anytime

 

Johannes Freytag, Barbara Geier, Holger Kansky, Stefan Plöchinger, Katja Riefler

zu bestellen über

www.zv-online.de


ZV Edition:

Auf neuen Wegen

 

Meinolf Ellers, Holger Kansky, Ulrike Langer, Thomas Schwenke, Gregor Waller

zu bestellen über

www.zv-online.de





Was Nutzer wollen

Ergebnisse der BDZV-Tabletstudie

 

Til Fischer, Daniel Bochow

zu bestellen über

www.zv-online.de



Social Media als Herausforderung für Zeitungsverlage

 

Christian Hoffmeister

zu bestellen über

www.zv-online.de

Im Auftrag der Zeitung -
Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger

Von Anja Pasquay

 

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Zeitungsland. Täglich verlassen gut 19 Millionen Zeitungsexemplare die Rotationsmaschinen. 347 verschiedene Tageszeitungen mit 1.509 Unterausgaben sind Ausdruck einer Pressevielfalt, wie sie weltweit nur wenige Länder vorweisen können. Die Zeitungen hierzulande sind das Kernstück einer hochentwickelten, vielfältigen Informationskultur, in der sich die unterschiedlichen Bedürfnisse, Interessenlagen und Meinungen aller Bürger widerspiegeln. Anders als beispielsweise in Frankreich oder den USA ist die hiesige Presselandschaft durch die starke lokale oder regionale Ausrichtung der Zeitungen geprägt. 95 Prozent der Blätter verstehen sich als lokale beziehungsweise regionale Zeitungen. Und die Zeitungen werden gelesen: rund 70 Prozent der über 14-Jährigen benutzen sie täglich für Information und Meinungsbildung.

 

So unterschiedlich die Zeitungen wie auch die Verlagshäuser beschaffen sind, so vielfältig sind ihre gemeinsamen Interessen, die der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) wahrnimmt. Der BDZV ist die Spitzenorganisation der deutschen Tages-, Sonntags- und Wochenpresse und vertritt die Belange von fast 300 Tageszeitungen und 13 Wochenzeitungen.

 

Der Verband, der seinen Sitz am 1. August 2000 von Bonn nach Berlin verlegt hat, entstand 1954 durch den Zusammenschluss des Gesamtverbands der deutschen Zeitungsverleger und des Vereins Deutscher Zeitungsverleger, der die 1933 unterbrochene Tradition der bereits 1894 gegründeten ersten großen Verlegerorganisation fortsetzte. Im Gesamtverband der deutschen Zeitungsverleger waren die Verleger organisiert, die nach dem Zweiten Weltkrieg von den Alliierten die Lizenz zur Herausgabe einer Zeitung erhalten hatten.

 

Aufgaben und Ziele:

 

Die Aufgaben, die die Gründer dem BDZV aufgetragen haben, basieren auf den Erfahrungen, Bestrebungen und Zielen seiner Vorläuferorganisationen. Der BDZV bezweckt die Wahrung und Vertretung der gemeinsamen ideellen und wirtschaftlichen Interessen der Verlage. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:

 

  • die Wahrung und Förderung des Ansehens der Zeitungsverlage in der Öffentlichkeit und deren Vertretung gegenüber Bundesregierung, Volksvertretung, Behörden und Organisationen,
  • die Wahrung eines dem Berufsstand angemessenen Wettbewerbs und die Bekämpfung unlauterer Werbung sowie aller Methoden eines Verdrängungswettbewerbs,
  • die überbetriebliche Aus- und Weiterbildung von Journalisten und Verlagskaufleuten,
  • die Führung von Verhandlungen in sozialrechtlichen Angelegenheiten und der Abschluss von Tarifverträgen.

 

Unabhängigkeit wahren

 

Die seit jeher wichtigste Aufgabe des Verbands ist die Wahrung der Unabhängigkeit der deutschen Zeitungen. So sehr in einer freien Gesellschaft auch die Gefahr direkter staatlicher Repression auf die Zeitungen gebannt scheint: An Versuchen, auf die Presse Einfluss zu nehmen und die unternehmerische und verlegerische Freiheit auszuhöhlen, hat es - vor allem in den frühen 50er sowie in den 70er Jahren - nicht gemangelt. Insbesondere die öffentliche Diskussion über Konzentrationsvorgänge im Pressewesen hatten Vorschläge für eine Gesetzgebung aufkommen lassen, die - wäre sie verwirklicht worden - die Zeitungen manipulierbar und abhängig gemacht hätte.

 

2003 flammte die Debatte um die in den 70er Jahren erlassene Regelung zur Pressefusionskontrolle erneut auf und hält bis heute an. In den vergangenen 30 Jahren hat sich nicht zuletzt die Zahl der Wettbewerber am Medienmarkt um Zeit, Aufmerksamkeit und Budget der Leser, Hörer, Zuschauer, Nutzer, Werbekunden vervielfacht. Gleichwohl lohnt ein Blick zurück, befürchten die Verlage heute doch ähnlich drängende Probleme wie vor drei Jahrzehnten.

 

Die Gründe für die Konzentrationsbewegungen im Zeitungswesen waren vielfältiger Art: Eine wesentliche Ursache war der unverhältnismäßig hohe Kostenanstieg im Pressebereich, bei dem die Personalkosten mehr als 50 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Publizistische und werbliche Konkurrenz, vor allem durch die Funkmedien, waren weitere Ursachen. Die Furcht vor Verlust der Zeitungsvielfalt führte in verschiedenen eigens eingesetzten Medienkommissionen, in Parteien sowie in den Parlamenten von Bund und Ländern zur Diskussion fragwürdiger Instrumentarien. Die Vorschläge lauteten: Marktanteilsbegrenzung von Verlagen und Auflagenbeschränkungen einzelner Zeitungen, Entflechtung von Konzernen, ja sogar Vergesellschaftung der Presse.

 

Frühzeitig wies der BDZV darauf hin, dass alle Regelungen als grundgesetzwidrig ausschieden, die die privatrechtliche Organisation der Presse in Frage gestellt oder die Zeitungen staatlicher Lenkung unterworfen hätten. Stattdessen setzte der Verband auf Hilfe zur Selbsthilfe. In vielerlei Formen entwickelten die Mitgliedsverlage Eigeninitiativen:

 

  • im redaktionellen Bereich durch Bildung von Zeitungsringen, Gemeinschaftsredaktionen, gemeinsamen Korrespondentenbüros,
  • auf dem Anzeigensektor durch Tarifgemeinschaften, Anzeigenringe und Zusammenlegung von Anzeigenteilen,
  • im Vertrieb durch Kooperation bei Versand und Zustellung,
  • im technischen Bereich durch Druckgemeinschaften und Nutzung gemeinsamer EDV-Anlagen.

 

Auf diese Weise gelang es, die Zeitungsvielfalt auf hohem Niveau zu erhalten.

 

In der aktuellen Diskussion haben sich die Zeitungsverleger angesichts der völlig veränderten Wettbewerbsbedingungen dafür ausgesprochen, die (seinerzeit festgelegten und nie erhöhten) Schwellenwerte bei der Pressefusionskontrolle anzuheben, eine so genannte Bagatellklausel (de minimis) einzuführen und die Kooperationsmöglichkeiten der Verlage zu verbessern. Auch hier machten sie jedoch zur Voraussetzung, dass eine Aktualisierung der Pressefusionskontrolle unter keinen Umständen mit gesetzlichen Auflagen verknüpft werden dürfe, die auf eine Trennung von verlegerischer und publizistischer Verantwortung zielen oder auf eine Mitwirkung externer Kräfte hinausliefen.

Ausdrücklich nicht angestrebt werden hingegen Subventionen vom Staat. Der BDZV tritt jedoch für verlässliche Rahmenbedingungen ein. Und dazu zählt beispielsweise auch eine Lockerung des Wettbewerbsrechts. So würde es den Zeitungen ermöglicht, aus ökonomischen Gründen in größeren Einheiten zu agieren und Kooperationen einzugehen – im Vertrieb und beim Zeitungsdruck ebenso wie im Anzeigenverkauf.

 

 

Pressefreiheit verteidigen

 

Obgleich die Bundesrepublik Deutschland eines der wenigen Länder auf der ganzen Welt ist, in dem die Freiheit und Unabhängigkeit der Presse nicht nur in der Verfassung verankert ist, sondern sich täglich neu bewährt, gibt es auch heute immer wieder Versuche - sei es von politischer oder gewerkschaftlicher Seite - die Pressefreiheit einzuschränken.  Das BKA-Gesetz und das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung beispielsweise drohten in ihrer ursprünglichen Fassung den Informantenschutz auszuhebeln. Hier wurde, nicht zuletzt wegen des massiven Widerstands des BDZV, den Bedenken der Medien teilweise Rechnung getragen.

 

Auch nahmen -  nicht zuletzt mit dem Hinweis auf gewachsene terroristische Bedrohungsszenarios - in den vergangenen Jahren die Bespitzelung von Journalisten und Durchsuchungs- und Beschlagnahmeaktionen in Redaktionen durch die Strafverfolgungsbehörden stark zu.

Besonders spektakulär war der Fall des Magazins „Cicero“, dessen Durchsuchung 2007 vom Bundesverfassungsgericht für  unzulässig erklärt wurde. Die Zeitungsverleger forderten die Verhältnismäßigkeit der Mittel ein: Offensichtlich werde immer dann durchsucht und beschlagnahmt, wenn die Behörden undichte Stellen in den eigenen Reihen aufdecken wollten. Dies Ziel allein rechtfertige jedoch keinen Eingriff in das hohe Gut der Pressefreiheit.

 

Größter Werbeträger

 

Eine der grundlegenden Aufgaben des BDZV ist es, den Stellenwert der Zeitung als wichtiges Informationsmedium und als größter Werbeträger zu sichern. Erfolge im Anzeigengeschäft, aus dem die gedruckten Zeitungen knapp die Hälfte ihrer Erlöse erzielen, sind Voraussetzung für die publizistische und journalistische Leistung, die Tag für Tag von den Zeitungen erbracht wird. Im zunehmend härter werdenden intermediären Wettbewerb insbesondere mit den elektronischen Medien nutzt der BDZV jede Gelegenheit, der breiten Öffentlichkeit die publizistische Kompetenz der Zeitung und ihre vielfältigen Möglichkeiten als Werbemedium zu dokumentieren.

 

Um die Gattung im Wettbewerb mit den übrigen Medien zu stärken, bündelten die Verlage auf Vorschlag des BDZV (und unter seinem Dach) ihre Marketing-Aktivitäten in der 1997 gegründeten ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Ziel: die Qualitäten des Mediums über die individuellen Maßnahmen der Verlage hinaus kollektiv und offensiv kommunizieren.

Seither sprechen die deutschen Zeitungen auch im Marketing mit einer Stimme. So starteten BDZV und ZMG beispielsweise im Jahr 2007 eine große Imagekampagne für das Medium. Ihr Claim: „Die Zeitungen. Wer liest, versteht.“ Ein Jahr später schloss sich mit „TOMs Book“ eine virale Kampagne für Jugendliche und junge Leute an, in der die Möglichkeiten des Internets einbezogen wurden. 2009 folgte eine Kampagne für die Fachpresse: „Die Zeitungen. Der Hintergrund macht die Nachricht.“

 

Aktivitäten für junge Leser  

Kinder und Jugendliche sind die Leser, Abonnenten, Nutzer von morgen. Keine Zeitung, die nicht längst im Internet ihre Inhalte und ihre Dienste bereitstellte. Keine Zeitung auch, die sich nicht mit kreativen Aktionen die Aufmerksamkeit der nachwachsenden Leser sicherte. Der BDZV begleitet die Aktivitäten der Verlage mit regelmäßigen Umfragen, Studien und Konferenzen.

 

Als eine der ersten Organisationen hat der BDZV bereits in den 70er Jahren auf das nachlassende Interesse junger Leute am gedruckten Wort hingewiesen und alle verantwortlichen Kräfte, insbesondere aber die Druckmedien selbst, aufgefordert, intensive und breit angelegte Leseförderungsmaßnahmen durchzuführen. Als einen sehr erfolgversprechenden Weg, Jugendliche an das Medium Zeitung heranzuführen, hat sich das vom BDZV 1979 initiierte Projekt "Zeitung in der Schule" bewährt. 

 

Mittlerweile bieten die deutschen Zeitungsverlage seit gut 30 Jahren Leseförderungsmaßnahmen in ihrem jeweiligen Verbreitungsgebiet an. Dabei wurde im Lauf der Zeit das Ursprungsprojekt fortentwickelt und differenziert. Allen Initiativen gemeinsam ist jedoch, Kindern und Jugendlichen, die im Elternhaus (Zeitung-)Lesen nicht als regelmäßige Beschäftigung im Tagesablauf erleben und keinen Zugriff auf Zeitungen haben, den Zugang zum Medium zu ermöglichen.

 

Bei dem "klassischen" Leseförderungsprojekt "Zeitung in der Schule" für die Sekundarstufe I erhielten die Schüler unentgeltlich drei Monate lang "ihre" Zeitung als Klassensatz in die Schulen geliefert. Heute wird die Projektdauer variiert. Immer mehr Leseförderungsangebote zielen  aber auch schon auf die Grundschulkinder. Seit 2006 werden sogar Kindergartenprojekte mit Zeitungen erfolgreich abgeschlossen. 

 

Vielfalt langfristig sichern

Der BDZV ist föderal gegliedert, seine Mitglieder sind elf Landesverbände, denen wiederum die jeweiligen Verlage angehören. Die Landesverbände arbeiten, wie die Satzung des BDZV ausdrücklich hervorhebt, "in Bezug auf ihre Verbandsführung und auf die Wahrnehmung ihrer regionalen Interessen selbstständig". Zwischen dem BDZV und den Landesverbänden besteht freilich eine enge Zusammenarbeit. Neben einer Reihe von Fachausschüssen und Arbeitsgruppen bestimmen insbesondere drei Organe die Politik des BDZV: das Präsidium, das Erweiterte Präsidium und  - als oberstes Beschlussgremium - die Delegiertenversammlung. Sie besteht aus den Mitgliedern des Präsidiums und den von den Mitgliedsverlagen gewählten Delegierten, deren Zahl sich nach Höhe und Auflage sowie der Zahl der Mitgliedsverlage des jeweiligen Landesverbands richtet. Ihre Aufgabe ist vor allem die Behandlung pressepolitischer Grundsatzfragen sowie die Wahl des Präsidenten und seiner vier Stellvertreter. Daneben trifft sie auch Grundsatzentscheidungen bei Tarifauseinandersetzungen.

 

An der Spitze des BDZV steht seit Mai 2000 der Herausgeber der "Kölnischen Rundschau" und Mitgesellschafter der Berliner Verlag GmbH, Helmut Heinen. Als BDZV-Präsident hat er es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, für eine weitere Qualitätssteigerung der redaktionellen Arbeit zu sorgen und damit auch die Bedeutung der Zeitungen als Träger der Meinungsbildung und des demokratischen Diskurses für die Zukunft zu sichern.

  

Werbeverbote verhindern

Der BDZV, der sich auch mit Partnern im europäischen wie außereuropäischen Ausland austauscht,  hat sich stets für die Idee eines vereinten Europas engagiert. Doch hat er immer auch vor den nachteiligen Folgen falsch verstandener Harmonisierungsbedürfnisse der Europa-Politiker gewarnt. Europaweit durchgesetzt ist seit dem Jahr 2006 bereits das Verbot für Tabakwerbung. Aber nach dem Willen der EU-Kommission soll auch die Werbung für Süßigkeiten, alkoholische Getränke, schnelle Autos und Kinderspielzeug massiv reguliert und eingeschränkt werden.  In zahlreichen Gesprächen mit EU-Politikern und Stellungnahmen hat der BDZV darauf hingewiesen, dass ein solcher Dirigismus die Freiheit der Werbung als Teil der Pressefreiheit verletzt und die wirtschaftliche Basis der Presse gefährdet

Nachhaltig beschäftigt den BDZV auch der verantwortungsvolle Umgang mit dem Wertstoff Papier. Zeitungsdruckpapier zeichnet sich zwar schon heute durch einen hohen Altpapieranteil aus. Doch wollen die Zeitungsverleger diese Quote noch weiter steigern und den Druckprozess noch umweltverträglicher gestalten.

 

Zeitungen und das Internet

Von Anfang an haben die Zeitungsverlage das Internet als große Herausforderung und Chance begriffen. Die Entwicklung der digitalen Technik hat die Zeitungswelt revolutioniert. Multi- und Crossmedia, Zeitungen online, Blogs, Bürgerjournalismus, Web 2.0 oder Publizieren auf Casual Devices heißen die Stichworte. Über die gedruckte Zeitung hinaus sind Datenbank- und Onlineservices sowie mobile Informations- und Unterhaltungsangebote in den Zeitungshäusern tägliche Realität. Das Internet ist Teil der Unternehmensstrategie in jedem Verlagshaus. Dank der neuen Techniken entstehen Geschäftsfelder, deren künftige Ausmaße sich noch gar nicht ermessen lassen. Fest steht jedoch, dass die Verlage an diesen neuen Angebotsformen partizipieren wollen – im Nutzer- wie im Werbemarkt.

 

(11/2010)

   





   
ZV Zeitungs-Verlag Service GmbH Theodor Wolff-Preis Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage e.V. Bürgerpreis der Deutschen Zeitungen Wan-ifra World Association of Newspapers and News Publishers Inma. Sharing ideas. Inspiring change
© Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V.