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Theodor Wolff - Edition

In einer dreibändigen Edition hat der Berliner Pressehistoriker Bernd Sösemann die gesammelten Werke Theodor-Wolffs herausgegeben, um die Texte einer breiten Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Eine Biografie Theodor-Wolffs schließt die Edition ab.

Theodor Wolff. Der Journalist. Berichte und Leitartikel

Lange bestand der Wunsch, die gesammelten Werke des großen liberalen Publizisten des Kaiserreichs und der Weimarer Republik, Theodor Wolff, herauszugeben. Wie wenige hat er eine journalistische Kultur geprägt, die heute mehr denn je Vorbild und Maßstab sein kann für Journalisten und ihre Verleger.

Es ist dem Engagement von Professor Dr. Bernd Sösemann und dem langjährigen Geschäftsführer des Kuratoriums und des Stiftungsrats für den Theodor-Wolff-Preis, Jochen Meyer, zu verdanken, dass das vorliegende Werk als erster Band dieser Edition erscheinen kann. 

Theodor Wolff (1868-1943) zählt zu Recht zu den Großen im deutschen Journalismus des 20. Jahrhunderts. Einer der renommierten Journalisten-Preise trägt seinen Namen. Dennoch war Wolff, "dieser genaue Zeitbeobachter und -schilderer" (Johannes Gross), in keiner Phase seines Schaffens ausschließlich Korrespondent, Leitartikler oder auch nur Chefredakteur. Aufgeschlossen für nahezu alle Bereiche des kulturellen Lebens schrieb er Reiseberichte, Essays, Feuilletons und Romane, engagierte sich für Gerhart Hauptmann und die "Freie Bühne" und verfasste selbst Theaterstücke.

In den Buchhandlungen finden sich Theodor Wolffs Tagebücher aus dem Ersten Weltkrieg, seine Aufzeichnungen aus der Wilhelminischen Epoche sowie publizierte Manuskripte autobiographischen Charakters und über das Judentum. Jedoch musste bislang gerade auf die Artikel und Schriften verzichtet werden, mit denen Wolff bei seinen zeitgenössischen Lesern eine außerordentliche Beachtung fand. Die vorliegende Auswahl will die Voraussetzung für eine kritische Wiederentdeckung bieten, indem sie einen Querschnitt durch knapp ein halbes Jahrhundert journalistischen Schaffens dokumentiert.

Bernd Sösemann (Hrsg.): Theodor Wolff. Der Journalist. Berichte und Leitartikel. Econ-Verlag. Düsseldorf u.a. 1993. 352 Seiten. Hardcover. 26,- €. ISBN 3-430-18567-X.

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Theodor Wolff. Der Publizist. Feuilletons, Gedichte und Aufzeichnungen

Theodor Wolff (1868-1943) ist "unbestritten der vielseitigste und dabei der tiefste und stilvollste politische Journalist Deutschlands", schrieb Joseph Chapiro 1928 und meinte, wenn "man seine Skizzen zu einem Band vereinen und sie katalogisieren wollte, würde das bunteste Inhaltsverzeichnis herauskommen, das sich der Leser denken könnte. Hier ist nicht nur Kenntnis der Zeit und Wissen um sie, der scharfe Blick in die Seele der Persönlichkeiten, die unsere Schicksale lenken, sondern auch ein enzyklopädisches Wissen von seltener Buntheit."

Die politischen Leitartikel Theodor Wolffs, dieses großen liberalen Publizisten des Kaiserreichs und der Weimarer Republik, sind einer breiteren Öffentlichkeit mit der 1993 erschienenen Auswahl "Theodor Wolff. Der Journalist. Berichte und Leitartikel" wieder in Erinnerung gerufen worden. Im Buchhandel liegen zwar auch seine Tagebücher, Erinnerungen und einige nachgelassene Manuskripte historischer Thematik vor, doch bislang mangelte es an einer Sammlung literarischer Artikel. Dabei hatte Wolff mit zwei Feuilleton-Bänden bereits seine Zeitgenossen zu begeistern vermocht. Das vorliegende Buch knüpft an diese frühen Drucke an, indem es einige der Texte wieder zugänglich macht. Jedoch bilden bisher unbekannte Feuilletons und Schriften den Hauptteil dieser neuen Sammlung.

Der Herausgeber beschäftigt sich seit zwanzig Jahren mit dem Chefredakteur des "Berliner Tageblatts": Er erschloß in Paris den Nachlass des im Frühjahr 1933 aus Deutschland vertriebenen Demokraten und Juden, wählte aus den Manuskripten und in der Tageszeitung publizierten Beiträgen einen thematisch, geographisch und stilistisch bunten Strauß von Geschichten, Essays, Reisefeuilletons und Erinnerungen aus und gab den Texten überall dort einige Erläuterungen, wo sie sich einem heutigen Leser nicht unmittelbar und direkt in ihrer Breite und Vielfalt erschließen.

Bernd Sösemann (Hrsg.): Theodor Wolff. Der Publizist. Feuilletons, Gedichte und Aufzeichnungen. Econ-Verlag. Düsseldorf u.a. 1995. 424 Seiten. Hardcover. 30,- €. ISBN 3-430-18565-3.

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Theodor Wolff. Der Chronist. Krieg, Revolution und Frieden im Tagebuch 1914 bis 1919

Seine Zeitgenossen bewunderten ihn wegen seines Stils und seiner Sprache, stritten über seine Leitartikel oder attackierten die von ihm getragenen liberalen Ideen und Parteiprogramme: Der Journalist und Publizist Theodor Wolff (1868-1943) gehört zu den bedeutendsten Repräsentanten eines kritischen Journalismus in Deutschland. Er war Chefredakteur des "Berliner Tageblatts" (1906-1933), Mitbegründer der "Deutschen Demokratischen Partei", begehrter Gesprächspartner von Ministern, Botschaftern, Parteiführern und Staatssekretären, und er war ein gern gesehener Gast in den Salons und Klubs der Wilhelminischen Zeit und der Weimarer Republik.

Diese Ausgabe bietet Wolffs Tagebuchaufzeichnungen vom Ersten Weltkrieg, zu den revolutionären Unruhen in Berlin, den Friedensverhandlungen in Versailles und zur Anfangsphase der Weimarer Republik. Es sind eindrucksvolle Zeugnisse eines gut informierten, kritischen und geistvollen Menschen zu den dramatischen Ereignissen in Krieg und Politik, zu den Schwierigkeiten des Alltags, einem Leben in Krieg, Revolution und Frieden und unter der Zensur - seine Zeitung durfte wiederholt nicht erscheinen, und er selbst erhält von den Militärbehörden monatelang Schreibverbot. Die ausführlich wiedergegebenen Unterredungen mit Reichskanzlern wie Bethmann Hollweg, dem Prinzen Max von Baden oder Philipp Scheidemann, mit Botschaftern wie den Fürsten Bülow oder Lichnowsky oder mit Gerhart Hauptmann, Walther Rathenau oder Albert Ballin zählen zusammen mit den Milieuschilderungen zu den eindrucksvollsten Passagen.

Die Tagebuchauswahl gründet sich auf die 1984 von Bernd Sösemann publizierte wissenschaftliche Edition. Fritz Fischer, Historiker und einer der weltweit besten Kenner dieser Epoche, urteilte damals in der "Zeit": "Der Herausgeber hat die Tagebücher mit der Akribie des Editors einer mittelalterlichen Handschrift bearbeitet (...) und den überzeugenden Nachweis der zeitlichen Nähe zum Ereignis beziehungsweise zum Gespräch erbracht."

Bernd Sösemann (Hrsg.): Theodor Wolff. Der Chronist. Krieg, Revolution und Frieden im Tagebuch 1914-1919. Econ-Verlag. Düsseldorf u.a. 1997. 440 Seiten. Hardcover. 30,- €. ISBN 3-430-18562-9.

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Theodor Wolff. Ein Leben für die Zeitung.

Obwohl der Name Theodor Wolff (1868-1943) im jährlich vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger verliehenen Journalistenpreis der deutschen Zeitungen fortlebt, ist die Lebensgeschichte des Chefredakteurs des "Berliner Tageblatts" weitgehend unbekannt. Der Berliner Historiker Bernd Sösemann legt hier die Biografie eines Mannes vor, der insbesondere durch seine journalistische Arbeit und sein politisches Engagement für die Liberalen das parteipolitische und gesellschaftliche Leben in Deutschland entscheidend geprägt hat. Die Biografie wertet den privaten Nachlass aus, greift auf sämtliche Aufzeichnungen und Tagebücher zurück und erschließt eine immense Auswahl von Zeitungsbeiträgen des heute noch zu Recht bewunderten Leitartiklers, Feuilletonisten und Kritikers, aber auch Literaten und Künstlers. "Ein Leben mit der Zeitung" spiegelt das Schicksal eines Deutschen, der sich seines Judentums erst in der Verfolgung bewusst wurde und dessen Haltung besonders in den Epochen nationaler Übersteigerung durch nüchterne Analysen, differenzierte Schilderungen und besonnene Urteile beeindruckt.

Bernd Sösemann Theodor Wolff. Ein Leben für die Zeitung. Econ-Verlag, München 2000. Geb. Einband. 376 Seiten. 30,- €. ISBN 3-430-18569-6.

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