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Dank des Vorsitzenden des Kuratoriums Theodor-Wolff-Preis, Hermann Neusser, anlässlich der Preisverleihung am 12. September 2012 in Berlin

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

sehr geehrter Herr Dr. Döpfner,

meine sehr geehrte Damen und Herren - und ganz besonders natürlich Sie, liebe Preisträgerinnen und  Preisträger,

mir fällt heute Abend das Vergnügen zu, als Vorsitzender des Kuratoriums für den Theodor-Wolff-Preis einfach nur "danke" zu sagen.

Das war eine würdige Preisverleihung voller inniger, fröhlicher, beeindruckender Momente, das wird gewiss noch ein schöner Abend, den wir gleich in der Mittelbar fortsetzen wollen.

Zunächst einmal aber möchte ich Ihnen, sehr geehrter Herr Bundespräsident, herzlich dafür danken, dass Sie anlässlich unseres Jubiläums zu uns gesprochen haben. Das bedeutet Ehre und Verpflichtung für unseren Preis, für die Preisträger und, ja, auch für die Presse allgemein. Ihre so eindrucksvoll vorgetragenen Gedanken (Mahnungen) werden uns beschäftigen.

Solch ein Journalistenpreis, gerade wenn es ein über viele Jahre bewährter und renommierter wie der unsere ist, gewinnt an Charakter, an Profil. Und doch müssen Kuratorium und Jury immer wieder die Vergabe-Kriterien auf den Prüfstand stellen, damit bei lauter Charakter und Profil auch Aktualität und Relevanz zu ihrem Recht kommen.

Gewürdigt werden journalistische Meisterwerke in der Tagespresse von heute - und die ist eben längst schon nicht mehr allein gedruckt zu haben, sondern auch online und mobil. Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschlossen, den Theodor-Wolff-Preis 2013 erstmals auch für Artikel auszuschreiben, die nicht in Print, sondern allein auf den Online-Seiten der Zeitungen veröffentlicht wurden.

Doch eines ist klar: Der Anspruch an Inhalt und Stil bleibt unverändert: Es geht um  Stücke, die durch Kreativität, eine beeindruckende Beobachtungsgabe, sprachliche Brillanz und Authentizität bestechen. So wie die Preisträger des heutigen Abends dies mit ihren Beiträgen geleistet haben. So wie dies in den vergangenen 50 Jahren mehr als 400 Journalistinnen und Journalisten konnten.

Und mit Stolz, meine Damen und Herren, sehe ich unter unseren Gästen auch zahlreiche Preisträger der vergangenen Jahre. Neben den aktiven Juroren konnte ich heute Abend schon frühere Mitglieder der Jury begrüßen; ebenso Mitglieder und Ex-Mitglieder des Kuratoriums für den Theodor-Wolff-Preis.  -Wenn ich mich so umschaue, hatte hier etwa die Hälfte der Anwesenden in der einen oder anderen Weise schon mal mit Theodor Wolff und dem nach ihm benannten Preis zu tun. Das ist wahrlich keine schlechte Quote!

Wir haben heute schon einiges über den Namensgeber unseres Journalistenpreises gehört. Wer mehr wissen möchte, sollte sich an die überarbeitete Neuauflage seiner Biographie halten, die unser Kuratoriumskollege Professor Bernd Sösemann gerade veröffentlicht hat. Lieber Herr Sösemann: Glückwunsch zu diesem gelungenen Werk!

Sie alle, meine Damen und Herren, erhalten den Band "Theodor Wolff - ein Leben mit der Zeitung" als Erinnerung an diesen Abend beim Hinausgehen. Dort erwartet Sie im Übrigen auch eine Dokumentation mit den Texten, die in diesem Jahr mit dem Theodor-Wolff-Preis geehrt wurden. Ich würde mich freuen, wenn unsere heutige Veranstaltung Sie animierte, die ausgezeichneten Stücke zuhause noch einmal ganz in Ruhe nachzulesen!

Nun bleibt mir nur noch, Ihnen, lieber Herr Dr. Döpfner, für die freundliche Gastgeberschaft des Hauses Axel Springer heute Abend zu danken. Gut 50 Jahre ist es her, dass unser Journalistenpreis durch die "Stiftung Die Welt" gegründet wurde. Wenige Jahre später ging die Würdigung in die Hände aller Zeitungsverleger und die Zuständigkeit des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger über. In einem Jahr voller großer Jubiläen für die Axel Springer AG ist damit auch der Theodor-Wolff-Preis gleichsam auf Stippvisite in der alten Heimat. Ich freue mich, dass dies möglich geworden ist, und übergebe nun wieder das Wort an unseren Moderator Jörg Thadeusz.