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Tarifverhandlungen 2016

Aktuelle Informationen zu den Tarifverhandlungen finden Sie auf dieser Seite sowie über Twitter @bdzvpresse unter #tvtz16.

Der BDZV hat in den Verhandlungen zum Gehaltstarifvertrag 2016 auf das „Tarifwerk Zukunft“ gebaut. Es bildet den Rahmen, in dem sich Verlage und Gewerkschaften bereits 2014 ihrer gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft der Branche gestellt haben. Aktuell stehen die Zeitungen vor drei zentralen Herausforderungen:

  • Wirtschaftlich handlungsfähig bleiben
  • Regionale Unterschiede beachten
  • Langfristige Planung ermöglichen

 

Download Plakat (PDF): DIN A3 DIN A4

16. April 2014 |

Zeitungsverleger setzen auf Einigung bei Tarifverhandlungen für Redakteure

Die Zeitungsverleger setzen darauf, dass in der morgigen 10. Verhandlungsrunde über einen neuen Gehalts- und Manteltarifvertrag für Redakteure eine Einigung erzielt wird. „Alle Karten liegen auf dem Tisch, und Gewerkschaften wie Verleger waren nie so eng beieinander wie in der jüngsten Verhandlungsrunde“, erklärte der Verhandlungsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Georg Wallraf, heute in Berlin.

Der Deutsche Journalistenverband DJV und die deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju in ver.di) hätten sich in vielen Punkten bewegt, und die Verleger seien bis an den Rand des Möglichen gegangen. „Der Kompromiss für ein Tarifwerk Zukunft ist zum Greifen nah“, so Wallraf. Dazu gehörten ein modernisierter Manteltarifvertrag mit einer fünfjährigen Laufzeit, in den auch die Online-Redakteure aufgenommen würden. Angesichts der dynamischen Geschäftsentwicklung in den Medienmärkten wäre ein solches Tarifwerk – so Wallraf – ein Musterbeispiel für Planungssicherheit. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Zeitungsbranche bleibe das hohe Niveau des Gehalts- und Manteltarifvertrags erhalten. Vor dem Hintergrund der lang andauernden Verhandlungen hob Wallraf hervor, dass es sich um sehr komplexe und komplizierte Tarifmaterien handele. Ziel sei es von Anfang an gewesen, gemeinsam mit den Gewerkschaften das gesamte Tarifwerk und damit den Flächentarifvertrag zukunftsfest zu machen.


Das Angebot des BDZV enthält folgende Eckpunkte:

  • Erhöhung der Gehälter ab 1.5.2014 um zwei Prozent; Erhöhung der Gehälter ab 1.5.2015 um weitere zwei Prozent. Laufzeit 30 Monate.
  • Über einen Zeitraum von fünf Jahren soll das Urlaubs- und Weihnachtsgeld von 1,75 auf 1,5 Monatsgehälter angepasst werden, was zu einem moderaten Minus von jeweils 0,36 Prozent beim Jahresgehalt führt. Dies wird durch die angebotene Erhöhung der Gehälter mehr als ausgeglichen. Am Ende dieses Prozesses werden somit 13,5 Monatsgehälter pro Jahr ausgezahlt. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Verlage in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern sollen Weihnachts- und Urlaubsgeld dort bereits mit dem Weihnachtsgeld 2014 auf 13,5 Monatsgehälter pro Jahr abgesenkt werden. Gleichzeitig verzichtet der BDZV auf die Zahlung der Tarifgehälter nach Kaufpreisindex für strukturschwache Gebiete.
  • Vereinbarung einer neuen Tarifstruktur, in der die Entwicklung der Berufskarriere transparenter abgebildet wird und sich die moderne Redaktionswirklichkeit widerspiegelt.
  • Festlegung von Tarifgehältern, die eine Berücksichtigung von Qualitätskriterien ermöglicht.
  • Berücksichtigung von erarbeiteten Besitzständen
  • Festsetzung des Urlaubs auf 30 Tage pro Jahr. Bisher erreichte höhere Urlaubsansprüche bleiben erhalten.
  • Einbeziehung der Online-Redakteure in das Tarifwerk.
  • Modernisierung der Altersversorgung bei unverändertem Versorgungsniveau und unter Beibehaltung der Allgemeinverbindlichkeit.
  • Einbeziehung neuer Ausbildungsinhalte (u.a. digitales Publizieren) in die Volontärsausbildung.
  • Etablierung eines kontinuierlichen „Qualitätsdialogs“ zwischen Gewerkschaften und Verlegern.

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