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Tarifverhandlungen 2016

Aktuelle Informationen zu den Tarifverhandlungen finden Sie auf dieser Seite sowie über Twitter @bdzvpresse unter #tvtz16.

Der BDZV hat in den Verhandlungen zum Gehaltstarifvertrag 2016 auf das „Tarifwerk Zukunft“ gebaut. Es bildet den Rahmen, in dem sich Verlage und Gewerkschaften bereits 2014 ihrer gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft der Branche gestellt haben. Aktuell stehen die Zeitungen vor drei zentralen Herausforderungen:

  • Wirtschaftlich handlungsfähig bleiben
  • Regionale Unterschiede beachten
  • Langfristige Planung ermöglichen

 

Download Plakat (PDF): DIN A3 DIN A4

23. April 2013 |

Zeitungsverleger: DJV-Forderungen sprengen jeden Rahmen

Als "verantwortungslos" hat der Verhandlungsführer des BDZV, Georg Wallraf, die Forderungen des Deutschen Journalisten-Verbands nach sechs Prozent mehr Gehalt für Redakteure an Tageszeitungen bezeichnet. Anlässlich der Sitzung des Sozialpolitischen Ausschusses des BDZV am 23. April 2013 in Berlin machte Wallraf deutlich, dass bei einer Umsetzung der Gewerkschaftsforderungen Arbeitsplätze in den Redaktionen ernsthaft gefährdet würden.

BDZV-Verhandlungsführer Georg WallrafBDZV-Verhandlungsführer Georg WallrafDie Branche befinde sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen „gibt es für das Personalkostenbudget der Verlage keinen Spielraum“, warnte der Verhandlungsführer. Verleger und Gewerkschaften trügen gemeinsam Verantwortung für die Sicherung von Arbeitsplätzen bei gleichzeitiger Neustrukturierung der Medienunternehmen. Die kommenden Verhandlungen über einen neuen Gehalts- und einen Manteltarifvertrag an Tageszeitungen hätten nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn dies in dem neuen Tarifwerk ebenso berücksichtigt werde wie auch die regional sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen in Deutschland. "Völlig überzogene Gehaltsforderungen zählen nicht dazu."

 

 

Wallraf erklärte, dass es Aufgabe von Tarifverträgen sei, Mindestarbeitsbedingungen zu sichern. Dieses Ziel müsse künftig im Vordergrund stehen. „Das vorhandene Tarifwerk wird von zu vielen Automatismen begleitet und lässt das Prinzip Leistung außer Acht“, sagte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber. „Es bildet die Realität in den Redaktionen immer weniger ab und muss dringend den veränderten Arbeitsbedingungen angepasst werden.“

Ort: Berlin

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