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Tarifverhandlungen 2016

Aktuelle Informationen zu den Tarifverhandlungen finden Sie auf dieser Seite sowie über Twitter @bdzvpresse unter #tvtz16.

Der BDZV hat in den Verhandlungen zum Gehaltstarifvertrag 2016 auf das „Tarifwerk Zukunft“ gebaut. Es bildet den Rahmen, in dem sich Verlage und Gewerkschaften bereits 2014 ihrer gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft der Branche gestellt haben. Aktuell stehen die Zeitungen vor drei zentralen Herausforderungen:

  • Wirtschaftlich handlungsfähig bleiben
  • Regionale Unterschiede beachten
  • Langfristige Planung ermöglichen

 

Download Plakat (PDF): DIN A3 DIN A4

07. April 2014 |

BDZV: Wir sind besorgt und enttäuscht

Desinformation der Gewerkschaften ist nicht akzeptabel

„Wir sind sehr besorgt. Wir fragen uns, ob ver.di überhaupt noch ein echtes Verhandlungsmandat auf Bundesebene hat“, das erklärte der Verhandlungsführer des BDZV, Georg Wallraf, am 7. April 2014 in Berlin an-gesichts jüngster Verlautbarungen von ver.di-Mitgliedern in Baden-Württemberg, nur noch auf Landesebene verhandeln zu wollen und „vorsorglich“ eine Tarifkommission auf Betriebsebene zu etablieren. Würde man diesem Ansinnen Folge leisten, „wäre der Flächentarifvertrag Geschichte“.

Ein kurzfristig angebotenes Sondierungsge­spräch in Stuttgart zur Vorbereitung der 10. Ver­handlungsrunde sei von ver.di abgelehnt worden, führte Wallraf weiter aus. „Das finde ich enttäu­schend. Wir halten jedoch an dem Ziel fest, in gemeinsamer Verantwortung mit den Gewerk­schaften ein Tarifwerk Zukunft abzuschließen, das die Zeitungsbranche zukunftsfest macht.“ Vor diesem Hintergrund strebe der BDZV eine Auf­nahme der Verhandlungen mit dem Ziel eines Abschlusses noch vor Ostern an.

Wenige Tage zuvor hatte der BDZV-Verhand­lungsführer in Zusammenhang mit der 9. Tarif­runde die Aussagen von Vertretern des Deut­schen Journalisten-Verbands (DJV) und dju in ver.di über den Stand der Tarifverhandlungen und das aktuelle Angebot der Zeitungsverleger kritisiert.

Bis zu vier Prozent mehr Gehalt

„Bei allem Verständnis für taktische Usancen sind Behauptungen, der BDZV habe sich nicht bewegt, schlicht falsch“, betonte Wallraf. Die Verleger hätten in der 9. Runde am 26. März in Berlin unter anderem einen Gehaltszuwachs von bis zu vier Prozent über 30 Monate angeboten, die Einbeziehung der Onliner in den Tarif sowie die Erhaltung der Allgemeinverbindlichkeit bei der Altersversorgung. Wer all dies negiere, führe seine Mitglieder bewusst in die Irre, sagte der Verhandlungsführer. Als „geradezu grotesk“ be­wertete er Berechnungen einzelner Gewerk­schafter, wonach die von den Zeitungsverlegern geforderten strukturellen Veränderungen im TARIFWERK ZUKUNFT zu 20-prozentigen Ge­haltseinbußen bei Redakteurinnen und Redak­teuren an Tageszeitungen führen würden.

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