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Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger
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Deutliches Plus bei StellenanzeigenAnzeigengeschäft stagniert / Immobilien- und Kraftfahrzeugmarkt weiter unbefriedigendWeiterhin deutlich unterschiedlich fiel dabei die Geschäftsentwicklung in West- und Ostdeutschland aus: In den alten Bundesländern gingen die Anzeigenumfänge der lokalen und regionalen Abonnementzeitungen von Januar bis Juni 2006 um -0,3 Prozent zurück; im Osten beliefen sich die Verluste auf -2,6 Prozent. Nach Nielsen-Gebieten betrachtet, war das Anzeigengeschäft in Nielsen I mit 1,6 Prozent positiv und in Nielsen IIIa mit -0,1 Prozent stabil; in allen übrigen Nielsengebieten fiel das Minus überdurchschnittlich aus; dies gilt besonders für Nielsen V/VI mit -2,9 Prozent. Nach Auflagenzahlen betrachtet mussten Titel in der kleinsten Auflagengruppe bis 25.000 Exemplare und in der größten Auflagengruppe über 200.000 Exemplare überdurchschnittliche Rückgänge hinnehmen (-1,1 Prozent beziehungsweise -3,5 Prozent). Dagegen sind die übrigen Auflagengruppen im Plus: Bis 50.000 Exemplare 0,5 Prozent; 50.000 bis 125.000 Exemplare 0,7 Prozent; 125.000 bis 200.000 Exemplare 0,4 Prozent. Die Gesamtumfänge der lokalen und regionalen Tageszeitungen sind im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2005 um 4,5 Prozent gewachsen. Dabei nahmen die Textumfänge um 5,6 Prozent zu, die Anzeigenumfänge wuchsen um 1,6 Prozent. Betrachtet nach Anzeigensparten weisen die Stellenanzeigen (15,1 Prozent), die lokalen Anzeigen (1,7 Prozent) und die sonstigen Anzeigen (0,9 Prozent) positive Werte aus. Ein deutliches Minus ist hingegen bei den Kraftfahrzeuganzeigen (-9,2 Prozent), Immobilienanzeigen (-7,3 Prozent), Reiseanzeigen (-5,5 Prozent), Veranstaltungsanzeigen (-5,3 Prozent) und Familienanzeigen (-4,9 Prozent) zu verzeichnen. Auch die überregionalen Anzeigen lagen mit -0,5 Prozent im negativen Bereich. Bei der Betrachtung der Rubrikanzeigenmärkte nach Unterschieden zwischen West und Ost fällt wie schon im ersten Quartal 2006 auf, dass die Stellenanzeigen in den alten Bundesländern um 14,4 Prozent gewachsen sind, in den neuen Ländern sogar um 22 Prozent. Dagegen sind bei Immobilien-, Kraftfahrzeug- und Reiseanzeigen die Werte im Osten deutlich schlechter als im Westen. Möglicherweise kommt es hier auch zu Verschiebungen in die Prospektbeilagen: Sie wuchsen von Januar bis Juni 2006 um 0,1 Prozent - bei einem Plus im Osten von zwei Prozent und einem Minus von 0,1 Prozent im Westen. Eine ausführliche Dokumentation der Anzeigenstatistik ist für Mitglieder der ZMG zu beziehen über: ZMG, Urszula Wrzeciono, Telefon 069/97382212, E-Mail wrzeciono@zmg.de. 08. August 2006 Download:
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