|
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger
Markgrafenstraße 15 10969 Berlin Tel.: 030 726 298 / 0 Fax : 030 726 298 / 299 |
|
Anzeigenmarkt: September trübt GeschäftInsgesamt Minus von 2,5 Prozent/ Stellen-, Handelsanzeigen und Auto-Werbung leicht im PlusDie Geschäftsentwicklung fiel in West- und Ostdeutschland unterschiedlich aus: In den alten Bundesländern gingen die Anzeigenumfänge der lokalen und regionalen Abonnementzeitungen von Januar bis September um -2,3 Prozent zurück; im Osten belief sich das Minus auf -4,4 Prozent. Nach Nielsen-Gebieten betrachtet war das Anzeigengeschäft in Nielsen I (-1,2 Prozent) und Nielsen IIIb (-1,4 Prozent) sowie Nielsen IV (-2,2 Prozent) noch überdurchschnittlich. Dagegen gab es in den übrigen Nielsen-Gebieten Rückgänge, die sich zwischen -3,4 Prozent (Nielsen II) und -4,6 Prozent (Nielsen V/VI) bewegten. Mit Beginn des Jahres 2007 hat die ZMG ihre Erhebungsmethode verändert. Die zunächst eingeschränkte Grundgesamtheit ist mittlerweile auf 141 Titel angewachsen, für die Daten von 2007 und 2008 vorliegen. Nach Auflagenzahlen betrachtet konnten die Titel in der Auflagengruppe bis 25.000 Exemplare (-0,5 Prozent) und 50.000 bis 125.000 Exemplare (-1,7 Prozent) sich noch am besten behaupten. Die Titel mit höheren Auflagen verloren hingegen überdurchschnittlich: Bei 125.000 Exemplaren bis 200.000 Exemplaren waren es -6,4 Prozent, bei Zeitungen mit mehr als 200.000 Exemplaren Auflage -5,8 Prozent. Die Gesamtumfänge der lokalen und regionalen Tageszeitungen sind von Januar bis September 2008 gegenüber dem Vorjahr erneut leicht gestiegen (3,2 Prozent); dabei nahmen die Textumfänge um 4,5 Prozent zu, der Bruttoanzeigenumfang ging um -0,3 Prozent zurück. Betrachtet nach Anzeigensparten weisen die Stellenanzeigen (4,2 Prozent) nach wie vor ein Plus aus. Im positiven Bereich liegen außerdem die Familienanzeigen (+2,6 Prozent). Im Durchschnitt des Anzeigengesamtaufkommens bewegen sich die kumulierten Geschäftsanzeigen mit -1,8 Prozent. Dabei verzeichneten allerdings die Kraftfahrzeughersteller- und –Markenwerbung (+1,8 Prozent) und die Großformen des Handels (+1,4 Prozent) innerhalb dieser Gruppe einen Zuwachs. Bei den rubrizierten Anzeigen gab es starke Verluste bei den Immobilienanzeigen (-14,1 Prozent), Reiseanzeigen (-9,2 Prozent), Veranstaltungen (-7,1 Prozent) und Kraftfahrzeuganzeigen (-4,5 Prozent). Die sonstigen Anzeigen schlugen mit -2,3 Prozent zu Buche. Auch die Prospektbeilagen verzeichneten von Januar bis September 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Minus von acht Prozent. Eine ausführliche Dokumentation der Anzeigenstatistik ist für Mitglieder der ZMG zu beziehen über ZMG, Urszula Wrzeciono, Telefon 069/97382248, E-Mail wrzeciono@zmg.de. 25. November 2008 Download:
|
|
Aktuelle Seite: Home /Markttrends & Daten /Anzeigenmarkt |
|