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Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger
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Anzeigengeschäft leicht im MinusWeniger Verkaufstage verschlechtern Bilanz im ersten Quartal / Ostdeutschland mit deutlich negativen VorzeichenDie Geschäftsentwicklung in Westdeutschland und Ostdeutschland fällt nach wie vor deutlich unterschiedlich aus: Während in den alten Bundesländern die Anzeigenumfänge der lokalen und regionalen Abonnementzeitungen von Januar bis März 2005 um –1,0 Prozent zurückgingen, gab es im Osten Verluste von –4,6 Prozent. Nach Nielsen-Gebieten betrachtet, war das Anzeigengeschäft in Nielsen IIIb mit 1,6 Prozent positiv; in Niesen IIIa und Nielsen II war das Minus unterdurchschnittlich; Nielsen V/VI und Nielsen VII bildeten dagegen mit –4,3 Prozent und –5,6 Prozent die Schlusslichter.
Gerade hochauflagige Titel leiden immer noch unter einer negativen Entwicklung: Die Auflagenklasse über 200.000 Exemplare musste –4,8 Prozent Verluste verkraften, wenig besser sah es in den Auflagenklassen 50.000 bis 125.000 Exemplare (-4,1 Prozent) und 125.000 bis 200.000 Exemplare (-3,3 Prozent) aus. Positive Werte gab es hingegen im Vergleich zum ersten Quartal 2004 in der Auflagenklasse bis 25.000 Exemplare mit 2,8 Prozent. Die Zahl der Prospektbeilagen in Zeitungen hat im ersten Quartal 2005 um 6,8 Prozent zugenommen. Die Heftumfänge sind im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 0,1 Prozent zurückgegangen; dabei nahmen die Textumfänge um –0,3 Prozent ab, die Anzeigenumfänge um 0,4 Prozent zu.
Betrachtet nach Anzeigensparten, wiesen die überregionalen Anzeigen (+5,5 Prozent) und die Familienanzeigen (+2,6 Prozent) positive Werte aus. Negativ zu Buche schlugen vor allen Dingen die Immobilienanzeigen (-9,4 Prozent), ferner Stellenanzeigen (-4,2 Prozent), Veranstaltungen (-4,3 Prozent) und sonstige Anzeigen (-4,8 Prozent). Unterdurchschnittlich war das Minus bei den Kfz-Anzeigen (-1,6 Prozent), Reiseanzeigen (-1,1 Prozent) und den lokalen Anzeigen (-0,5 Prozent). Unterscheidet man die Rubrikanzeigenmärkte nach West und Ost, zeigen sich ebenfalls deutliche Unterschiede: Während beispielsweise im Westen die Lokalanzeigen leicht um 0,3 Prozent zunahmen, gingen sie im Osten um –9,4 Prozent zurück. Dagegen waren die Stellenanzeigen (2,7 Prozent) und Veranstaltungsanzeigen (14,4 Prozent) im Osten stärker gefragt als im Westen (-4,7 Prozent beziehungsweise –5,8 Prozent).
Eine ausführliche Dokumentation der Anzeigenstatistik ist für Mitglieder der ZMG zu beziehen über: ZMG, Urszula Wrzeciono, Telefon 069/973822-48, E-Mail wrzeciono@zmg.de.
Download der Anzeigenstatistik 1. Quartal 2005 - Excel 25. Mai 2005 |
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