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Kurt Beck fordert werbefreie ARD und ZDF

BDZV begrüßt Pläne und verlangt „Gebührendisziplin“ von Öffentlich-Rechtlichen


Die Initiative des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) für einen Werbeverzicht bei ARD und ZDF sollte nach Ansicht des BDZV bewirken, dass das gesamte duale Rundfunksystem auf den Prüfstand kommt. Ein Werbeverzicht dürfe aber nicht zu höheren Rundfunkgebühren führen, betonte Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der BDZV Geschäftsleitung, am 16. März 2010 in Berlin.

 

 

Beck hatte als Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder, eine schrittweise Werbefreifreiheit bei ARD und ZDF ab 2013 angeregt. Damit könnte das Profil des öffentlich-rechtlichen Fernsehens gestärkt und die Einnahmesituation für die Privaten verbessert werden. Der BDZV begrüßt Becks Vorstoß. Mit Blick auf die wachsenden Internet-Aktivitäten sei aber eine „Gebührendisziplin“ von ARD und ZDF notwendig. Als Beispiele nannte Fuhrmann neue Anwendungen für mobile Endgeräte sowie „ausufernde Internet- Angebote“ wie tagesschau.de. Als Modell für Deutschland sehen die Verlegerverbände, BDZV und Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, die britische BBC. Dort solle das Online-Budget um 25 Prozent zurückgefahren werden.

 

dpa/BDZV; Foto: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

Berlin, 
16. März 2010  7/2010

Kontakt:

Hans-Joachim Fuhrmann
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)
Leiter des Bereichs Kommunikation + Multimedia, Mitglied der Geschäftsleitung

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Tel: 030 / 726298-210
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