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Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger
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Der Erfolg von Werbekampagnen liegt im Kopf des Kunden: Implizite Imagegenerierung
Ob Werbekampagen auch den gewünschten Erfolg bringen, untersucht seit vielen Jahren Frank Händler von der Agentur Omnicom aus Hamburg. Er gewährte einen Einblick in die Medienforschung. Dabei appellierte er an Werbungtreibende, neben der „expliziten“ Imagegenerierung auch die „implizite“ als Maßstab für den Erfolg eines Mediamixes anzulegen. „Bis eine Marke im Kopf eines Konsumenten fest verankert ist, also implizit, bedarf es einer deutlichen längeren Zeit und damit einer größeren Anzahl an Werbekontakten“, so der Experte.
Zu Beginn des zweiten Tages, der mit einem Teilnehmerrekord aufwartenden Veranstaltung, präsentierte der schottische Medienfachmann Eamonn Byrne internationale Erfolgsbeispiele der Zeitungsvermarktung; sein Credo: „Im hyperlokalen Umfeld liegen die Erfolgschancen der Zeitungen in den kommenden Jahrzehnten. Tageszeitungen müssen (wieder) stärkster Player im lokalen Raum sein.“ Wie eine Markenfestigungsstrategie mithilfe mobiler Anwendungen aussehen könnte, wusste Maani Safa von der britischen "Telegraph" Group zu berichten. Frühzeitig habe man dort auf den Vertriebsweg Handy und Smartphone gesetzt und mittlerweile mehr als 300.000 Apps für das iPhone abgesetzt. „Wichtig dabei war, dass die User in den Apps und im Mobilportal nicht nur die gleichen Inhalte wie auf der Website des ‚Telegraph‘ finden, sondern auch das gleiche Design.“ Dadurch sei eine schnelle Erfassung der angebotenen Inhalte möglich. Saafas Rat an die anwesenden Verlagsexperten: „Versuchen Sie nicht, auf allen Smartphones mit Angeboten mitzuspielen, sondern konzentrieren Sie sich auf ein bis zwei. Alles andere wird zu teuer und lohnt sich nicht.“
In Kürze folgt ein ausführlicher Bericht mit Fotos. Berlin,18. März 2010 6/2010 |
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