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Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger
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AWA 2010: 84 Prozent sind printaffinInternet spielt bei Informationsvermittlung untergeordnete RolleDanach ist die Zeitung für die Deutschen nach dem Fernsehen weiterhin das wichtigste Medium, wenn es darum geht, sich über das aktuelle Geschehen zu informieren: 50 Prozent informieren sich aus der Zeitung, das Fernsehen nutzen dazu 69 Prozent. Das Internet spielt mit 16 Prozent für die Gesamtbevölkerung – trotz steigender Tendenz – nach wie vor eine untergeordnete Rolle, wenn es darum geht, sich über die jüngsten Entwicklungen schlau zu machen. Immerhin 35 Prozent lauschen dem Radio, das damit über die vergangenen fünf Jahre eine stabile Reichweite ausweist. Die Reichweiten der überregionalen Tageszeitungen sind laut AWA seit 2005 in der Gesamtsumme leicht gestiegen, von 4,05 Millionen Lesern auf 4,14 Millionen Leser. Dies ist insofern bemerkenswert, als die Zahl der verkauften überregionalen Zeitungsexemplare in diesem Zeitraum leicht zurückgegangen ist. Stabil blieb auch die Leserschaft der Wochen- und Sonntagszeitungen. Was die „Printaffinität in der Bevölkerung“ angeht, kommt die AWA 2010 zu dem Ergebnis, dass in Deutschland (Bevölkerung ab 14 Jahre) 45 Prozent „umfassend printaffin“ und weitere 39 Prozent „selektiv printaffin“ sind; 16 Prozent gelten danach als „weitgehend printabstinent“. Deutlich anders sieht dies allerdings bei den 14- bis 29-Jährigen aus: Hier sind 29 Prozent weitgehend printabstinent, 44 Prozent selektiv printaffin und 26 Prozent umfassend printaffin. 30. Juli 2010 16/2010 Internet: |
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