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13. August 2002 | Pressemitteilungen

Zeitungsverleger verurteilen Berichtsverbot für Fotojournalisten als „Akt der Zensur“

Berlin, 13. August 2002

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat das Vorgehen der Deutschen Fußball-Liga (DFL), demzufolge Fotojournalisten künftig während der Bundesligaspiele keine aktuellen Bilder aus dem Stadion an die Redaktionen senden dürfen, scharf verurteilt. „Dies ist ein Akt der Zensur“, erklärte ein Sprecher des Zeitungsverlegerverbands heute in Berlin. Der BDZV forderte die Verantwortlichen in der DFL auf, das Übertragungsverbot für Live-Fotos sofort aufzuheben. Anderenfalls würden die redaktionelle Leistungsfähigkeit und vor allem die Möglichkeit zur aktuellen Berichterstattung der Zeitungen enorm eingeschränkt. Besonders die Online-Angebote der Verlage hätten unter einem solch massiven Eingriff in die freie Berichterstattung zu leiden.

 

Es sei überhaupt nicht vermittelbar, so der BDZV, dass Verlage künftig dazu gezwungen würden, mit Fotografen zusammenzuarbeiten, die der DFL aussuche. Der Bundesligafußball sei keine Privat-Party der DFL, sondern eine Veranstaltung von höchstem öffentlichen Interesse. Die Fußballbundesliga finde auch nicht in irgendwelchen privaten Hinterhöfen statt, sondern in Stadien, die mit vielen Millionen an Steuermitteln gebaut worden seien.

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