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13. August 1999 | Pressemitteilungen

Zeitungsverleger starten Anzeigenkampagne gegen 630-Mark-Gesetz

Bonn, 13. August 1999

Mit einer bundesweiten Anzeigenkampagne machen die Zeitungsverleger Front gegen das 630-Mark-Gesetz. Den verantwortlichen Politikern wie der gesamten Öffentlichkeit solle vor Augen geführt werden, welche fatalen Folgen das Gesetz insbesondere für die Zeitungsbranche habe, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Volker Schulze, am 13. August 1999 in Bonn. Bei den Zeitungsverlagen hätten bereits rund 20.000 Zusteller gekündigt, und es gelinge den Unternehmen kaum, neue Kräfte zu finden. Nur durch Improvisationen und regelrechte Notprogramme sei es möglich, die Leser morgens wie gewohnt mit der aktuellen Zeitung zu beliefern. "Die verantwortlichen Politiker ahnen offensichtlich überhaupt nicht, welche logistischen Höchstleistungen Tag für Tag in den Zeitungsunternehmen erbracht werden müssen, um die Zustellung sicherzustellen", so Schulze. Dieser Zustand sei nicht mehr länger hinnehmbar. Deshalb müsse das Gesetz unverzüglich geändert werden.

Die Anzeigenkampagne sei nicht polemisch angelegt, sondern setze auf eine argumentative Auseinandersetzung, so BDZV-Pressesprecher Hans-Joachim Fuhrmann. Die Motive, die ab morgen in den Zeitungen geschaltet werden, beginnen jeweils mit einem Zitat von SPD-Politikern zu den Erwartungen an das neue 630-Mark-Gesetz. Die Politikeraussagen werden im folgenden widerlegt. Jede Anzeige endet mit der Kernaussage: "Das 630-Mark-Gesetz vernichtet Arbeitsplätze, schmälert die Einkommen und gefährdet die Wirtschaft!" Bundesarbeitsminister Walter Riester wird mit dem Satz zitiert: "Durch die Neuregelung der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse schaffen wir mehr soziale Sicherheit". Der SPD-Sozialpolitiker Rudolf Dreßler steht für die Aussage: "Es geht darum, die Finanzkraft der Sozialversicherung wieder zu stärken". In Erinnerung gerufen wird auch der Satz von Bundesverkehrsminister Franz Müntefering: "Man muss das den Leuten nur richtig erklären".

Die Anzeigenmotive sind abrufbar auf der Homepage des BDZV im Internet (www.bdzv.de). Außerdem können die Motive beim BDZV angefordert werden
(Michaela Kuhn
Abteilung Kommunikation + Multimedia
Telefon 0228/ 81004-26
Telefax 0228/ 81004-34
e-Mail kuhn@bdzv.de).

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