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23. Oktober 2008 | Pressemitteilungen

Zeitungsverleger: Ministerpräsidenten haben klare Grenzen gezogen

BDZV: Wir setzen auf die Verlässlichkeit der Anstalten

„Zwar sind nicht alle unsere Erwartungen und Ansprüche erfüllt worden; gleichwohl begrüßen wir, dass die Ministerpräsidenten bei den presseähnlichen Internetangeboten von ARD und ZDF klare Grenzen gezogen haben“, sagte ein Sprecher des BDZV am 23. Oktober 2008 in Berlin zur Entscheidung der Ministerpräsidenten zum neuen Rundfunkstaatsvertrag. Was keinen unmittelbaren Bezug zu einer konkreten Rundfunksendung habe, bleibe für die Öffentlich-Rechtlichen tabu. Zur Durchführung des geplanten Drei-Stufen-Tests durch die internen Gremien der Anstalten sagte der BDZV, die Verleger würden jetzt mit Argusaugen darauf achten, ob mit dem neuen Instrumentarium tatsächlich verantwortlich gearbeitet werde. „Jetzt müssen die Öffentlich-Rechtlichen zeigen, dass sie sich tatsächlich an ihren Auftrag halten, und sich von allen unzulässigen Expansionsplänen im Internet endgültig verabschieden“, so der BDZV-Sprecher. Hier setze die Zeitungsbranche auf die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit der Rundfunkanstalten.

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