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01. Juni 1999 | Pressemitteilungen

Zeitungsverleger fordern Mediengewerkschaft zur Zurückhaltung bei 630-Mark-Jobs auf

Bonn, 1. Juni 1999

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat am 1. Juni 1999 in Bonn die IG Medien aufgefordert, ihre Politik der Demagogie im Zusammenhang mit der Zeitungszustellung sofort zu beenden. Es sei unerträglich, wie die Mediengewerkschaft mit falschen Zahlen und einer bösartigen Sprache den Konflikt zwischen Bundesregierung und Zeitungsverlagen beim 630-Mark-Gesetz mißbrauche, um sich bei der rot-grünen Koalition anzubiedern. Viele Verlage wüßten nicht, wie lange sie ihre Vertriebslogistik noch aufrecht erhalten könnten, da immer mehr Zusteller kündigten, erklärte der BDZV. "Wenn in dieser Situation Spitzenfunktionäre der IG Medien behaupten, es gebe kein Zustellproblem, weil die Zeitungen doch jeden Tag im Briefkasten liegen, so ist dies blanker Hohn", erklärte ein Sprecher des Verbandes.

Als "völlig absurd" kritisierte der BDZV die Forderung der Mediengewerkschaft nach einem Tarifvertrag für Zusteller. Die zahllosen Unterschiedlichkeiten und Eigenarten bei der Zeitungszustellung seien überhaupt nicht in einem Tarifwerk zu fassen. Offensichtlich liefere das von der rot-grünen Koalition verabschiedete 630-Mark-Gesetz jetzt den Nährboden für solch praxisferne Gedankenspiele von Gewerkschaftsideologen.

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