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06. Februar 1998 | Pressemitteilungen

Zeitungsverleger betroffen über Bundesratsentscheidung zum "großen Lauschangriff"

Bonn, 6.2.1998

Mit Betroffenheit hat der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am 6.2.98 in Bonn auf die Bundesratsentscheidung zum "großen Lauschangriff" reagiert. Bei allem Verständnis für eine verbesserte Bekämpfung der organisierten Kriminalität sei es unbegreiflich, daß die Länderkammer einen so schwerwiegenden Eingriff in die Pressefreiheit zulasse, erklärte ein Sprecher des BDZV. Die Hoffnungen der Zeitungsverleger konzentrierten sich jetzt auf den Vermittlungsauschuß.

Der BDZV forderte die politischen Entscheidungsträger noch einmal nachhaltig auf, die Journalisten vom "großen Lauschangriff" vollständig auszunehmen. Wenn Informanten nicht mehr sicher sein könnten, daß ihre vertraulichen Gespräche mit Zeitungsjournalisten belauscht würden, werde gleichzeitig die Wächterfunktion der Presse eingeschränkt.

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