Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

10. Mai 2006 | Pressemitteilungen

Zeitungsverleger appellieren: Bundestag muss Entwürfe für Stalking-Bekämpfungsgesetz ändern

Berlin, 10. Mai 2006

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat am 10. Mai 2006 an die Mitglieder des Deutschen Bundestags appelliert, die – konkurrierenden - Entwürfe von Bundesregierung und Bundesrat für ein „Stalking-Bekämpfungsgesetz“ in den vorliegenden Fassungen abzulehnen. In den Beschlussvorlagen, über die die Abgeordneten morgen diskutieren, fehle ein ausdrücklicher Hinweis auf die Presse, sagte eine Sprecherin des BDZV am 10. Mai 2006 in Berlin. In dem Gesetzestext müsse klipp und klar zum Ausdruck kommen, dass Journalisten nicht unter das Stalking-Bekämpfungsgesetz fallen. Anderenfalls stünden Journalisten bei ihren Recherchen „mit einem Bein im Gefängnis“.

Der BDZV bekräftigte, dass der Schutz vor Psychoterror durch Belästigungen und Verfolgungen – dem so genannten Stalking – garantiert sein müsse. „Aber Journalisten sind keine Stalker, sie gehen lediglich ihrer Arbeit nach“, betonte der Verband. Dazu zähle auch die harte Recherche, die von einzelnen Betroffenen womöglich als „Stalking“ empfunden werden könne.

zurück