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19. Oktober 1999 | Pressemitteilungen

Zeitungsverlage wollen Gemeinschaftsunternehmen für Rubrikanzeigen online gründen

Berlin, 19. Oktober 1999


Die deutschen Zeitungsverlage sind entschlossen, so schnell wie möglich ein Gemeinschaftsunternehmen im Bereich der Online-Rubrikanzeigen zu gründen. Jetzt gehe es darum, die Kooperation mit großem Tempo voranzutreiben, erklärten die Vizepräsidenten des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) Helmut Heinen und Richard Rebmann am 19. Oktober 1999 in Berlin zum Abschluß des Zeitungskongresses '99. Die Voraussetzungen für den Erfolg des Unternehmens seien sehr gut, weil die Zeitungsverlage ein riesiges Potential an Rubrikanzeigen in das Unternehmen einbringen könnten. Parallel zu dem national ausgerichteten Unternehmen müßten die Zeitungsverlage auf lokaler Ebene ihre Online-Engagements im Bereich der Rubrikanzeigen offensiv vorantreiben, so Rebmann. Diese gelte auch für lokale und regionale Kooperationen. Mit dem Gemeinschaftsunternehmen wollen sich die Zeitungsverlage gegen die sich in rasantem Tempo entwickelnden verlagsfernen Angebote positionieren, wo der Handel mit Autos, Immobilien, Stellen, Reisen und anderem mehr grundsätzlich national bzw. international betrieben wird.

Die Zeitungsverleger sind sich einig, daß alle Verlage an dem Unternehmen chancengleich beteiligt werden sollen. Jeder Verlag kann Gesellschafter des Unternehmens werden. Verlage, die sich nicht unternehmerisch beteiligen, können ihr Rubrikenangebot als assoziierte Partner in das Unternehmen einbringen. Die Beteiligung der einzelnen Verlage wird voraussichtlich in drei oder vier unterschiedlichen Größenklassen erfolgen. Damit solle der unterschiedlichen Betroffenheit der Unternehmen Rechnung getragen werden, so Rebmann. Er hob ausdrücklich hervor, daß sich das Gemeinschaftsunternehmen jetzt aus dem Markt heraus entwickeln müsse. Die Aufgabe des BDZV habe von Anfang an darin bestanden, die Interessen aller Zeitungsverlage zusammenzubringen und die Entwicklung der Kooperation zu moderieren. Diese Aufgabe stehe jetzt vor dem Abschluß.

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