Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

01. Juni 2011 | Pressemitteilungen

Zeitungen setzen auf Social Media und mobile Produkte

Rund 300 Verlagsmanager und Chefredakteure beim Multimedia Kongress „Zeitung online“

Mit dem offensiven Ausbau mobiler Anwendungen auf Smartphones und Tablett-PCs sowie dem konsequenten Einsatz von sozialen Netzwerken wie Facebook wollen die Zeitungen ihre Position im hart umkämpften Informations- und Kommunikationsmarkt ausbauen. Dies ist die Kernbotschaft des Kongresses „Zeitung online“, den der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Weltverband der Zeitungen (WAN-IFRA) am 31. Mai und 1. Juni 2011 in Potsdam veranstaltet haben.

BDZVlogoDie Zeitungen profitierten vom Online-Boom, sagte BDZV-Vizepräsident Richard Rebmann vor rund 300 Verlagsmanagern und Vertretern der Chefredaktionen. Jeder dritte Internetnutzer sei regelmäßig auf den Online-Angeboten der Zeitungen. Doch sei es bisher nicht gelungen, diese hohe Akzeptanz zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu machen. Zugleich werde der Druck durch neue Wettbewerbe r im Nutzer- und Werbemarkt immer größer. Soziale Netzwerke wie Facebook, die den Verlagen interessante Chancen böten, seien zugleich die neue Konkurrenz in den lokalen Märkten.


Welch enormes Potenzial das Internet bereit hält, machten vor allem Experten der Spiele-Industrie und Vertreter der Social-Media-Welt deutlich. Gleichzeitig präsentierte eine Reihe von Verlagen digitale Strategien, Produkte und Services, mit denen sie ihre Marktstellung bereits ausgebaut haben. Der bekannte US-Medienexperte Ken Doctor machte deutlich, dass die Verlage zu den Gewinnern des digitalen Wandels gehören könnten. Voraussetzung sei, dass die Zeitungen die Stärke ihrer Marken ausschöpften und die Möglichkeiten im Nutzer- und Werbemarkt besser ausnutzten. Der Erfolg gehöre Zeitungshäusern, die auf allen Kanälen – Print, Online, Mobil – exzellente Produkte hätten und sich im Werbemarkt – auch im Lokalen – als Fullservice-Agentur aufstellten.


Der Kongress „Zeitung online“ gilt als eine der wichtigsten Branchenveranstaltungen im deutschsprachigen Raum und fand zum elften Mal statt.

Ort: Berlin

zurück