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01. Oktober 2012 | Pressemitteilungen

Zeitungen 2012/13 – Zahlen, Daten, Fakten für die Branche

Zeitungsverlage werden als Sieger aus dem digitalen Wandel hervorgehen, wenn sie das analoge Geschäft stärken, Investitionen in neue Geschäftsfelder tätigen und den Digitalbereich ausbauen. Das ist die zentrale Aussage des soeben erschienenen neuen Jahrbuchs des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

Umschlag Jahrbuch 2012Anhand von internationalen Best-Practice-Beispielen und Studien präsentieren darin 23 namhafte Wissenschaftler, Digitalexperten und Verlagsmanager Ansätze für die Verlagsagenda 2015. Dabei gehen sie unter anderem den Fragen nach: Wie sehen erfolgsversprechende Ansätze für hyperlokalen Journalismus aus? Welche medienpolitischen Rahmenbedingungen braucht es im Wettbewerb mit multinationalen Großkonzernen? Und wie können Leser/Nutzer und Anzeigenkunden langfristig an das Medium Zeitung gebunden werden?


Medienjournalist Christian Meier analysiert: „Verlage müssen ihr Businessmodell ändern. Es geht nicht länger um den Verkauf gedruckter Zeitungen, sondern um den Vertrieb von Reichweiten über viele Kanäle“. Dafür bedürfe es jedoch neuen Know-hows, speziell im Technikbereich. Sein Rat: „Technologieexperten müssen überall im Verlag mitreden.“


Neue Wege gelte es auch im Online-Geschäft einzuschlagen, zeigt sich Verlagsberater Gregor Waller überzeugt. Er empfiehlt: „Bezahlschranken im Netz und Mobile-Angebote müssen ein Teil der Gesamtverlagsstrategie sein. Losgelöste Ideen sind kontraproduktiv und zum Scheitern verurteilt.“


Wie lassen sich einzigartige und unterscheidbare Inhalte herstellen, die den Lesern einen besonderen Mehrwert bieten? Aus Sicht von Professor Stephan Weichert von der Macromedia Hochschule in Hamburg heißt die Lösung: „In den Redaktionen müssen sich interdisziplinäre Teams aus Video- und Printjournalisten, Rechercheuren, Programmierern, Gestaltern und Illustratoren bilden, die zusammen ein publizistisches Projekt begleiten.“


Zentrale Bestandteile von „Zeitungen 2012/13“ sind außerdem Fachaufsätze zu den Themen Pressefreiheit, Innovationsmanagement in Unternehmen und Social-Media-Recht sowie der ausführliche Bericht zur wirtschaftlichen Lage der Verlage mit sieben Schaubildern und 31 Tabellen. Das Jahrbuch kann bei der ZV zum Preis von 24 Euro bestellt werden. Weitere Informationen unter www.zv-online.de.




Ort: Berlin

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