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02. Dezember 2005 | Pressemitteilungen

Wichtiger Teilerfolg bei Gesprächen zwischen FIFA und BDZV / Weltfußballverband erweitert Medienrichtlinien

Berlin, 2. Dezember 2005

Das Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 „GOLEO VI“, das WM-Logo und der WM-Pokal dürfen jetzt auch zur Illustration redaktioneller Beiträge auf den Titelseiten der Zeitungen abgebildet werden. Außerdem dürfen die WM-Marken - abgegrenzt zu den Anzeigen - als Gestaltungselement im Sportteil der Zeitungen verwendet werden. Hierauf einigten sich der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Weltfußballverband FIFA in den seit einigen Monaten laufenden Verhandlungen. „Mit der Freigabe der WM-Symbole hat die FIFA anerkannt, welch hohen Stellenwert die Berichterstattung der Zeitungen für die WM 2006 in Deutschland hat“, sagte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff am 2. Dezember 2005 in Berlin. In den zwar langwierigen doch konstruktiven Gesprächen habe der BDZV gegenüber den FIFA-Vertretern hervorgehoben, welch großen Beitrag alle Zeitungen leisten wollen, die Fußballweltmeisterschaft zu einem sportlichen und kulturellen Ereignis zu machen, das weit über den Tag hinaus wirkt. Dafür benötigten die Zeitungen allerdings einen größtmöglichen Gestaltungsfreiraum. Die erweiterten FIFA-Medienrichtlinien zur Logo-Verwendung werden Mitte Dezember auf der FIFA-Homepage (www.fifaworldcup.com) veröffentlicht.

Der BDZV sieht gute Möglichkeiten, in den jetzt folgenden Gesprächen mit der FIFA noch weitere Restriktionen abzubauen. Vor allem im Bereich der Fotoberichterstattung müssten noch Hindernisse beseitigt werden, erklärte Wolff. So schreibt die FIFA in ihren Akkreditierungsregeln für Journalisten vor, wann und wie viele Fotos von Online-Medien veröffentlicht werden dürfen. Außerdem gibt es klare Vorschriften für die Gestaltung der Fotos in den Printmedien. „Solche Eingriffe in die redaktionelle Arbeit sind mit unserem Verständnis von Journalismus nicht zu vereinbaren und entsprechen auch keineswegs den Ansprüchen der Zeitungsleser“, sagte Wolff. Er hoffe, dass BDZV und FIFA auch in diesem Bereich zu guten Lösungen kämen.

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