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29. Oktober 1998 | Pressemitteilungen

Wichtige Entscheidung zur Entwicklung des Online-Marktes: Medienverbände standardisieren "AdImpressions" als Währung zur Abrechnung von Online-Werbung

Bonn, den 29. Oktober 1998

Auf eine Standardisierung der Online-Werbewährung "AdImpressions" haben sich heute der Bundesverband

Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Der Verband Deutscher

Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Verband Privater Rundfunk und

Telekommunikation (VPRT) abschließend verständigt. Damit kommen die

Medienverbände den Forderungen der Agenturen und Werbungtreibenden nach, der bereits im Markt

etablierten Abrechnungsgröße AdImpression eine einheitliche Definition zugrunde zu legen.

Die jetzt erfolgte Standardisierung wird die Kalkulierbarkeit und Transparenz

von Online-Angeboten als Werbeträger fördern und den Einsatz der Online-Medien

in Ergänzung zum klassischen Media Mix für Agenturen verläßlich planbar

machen. Damit gibt die jetzt erfolgte Standardisierung einen wichtigen

Impuls zur weiteren Entwicklung des Online-Werbemarktes.

Die AdImpressions weisen die Anzahl der Kontakte von Internet-Nutzern mit

einem Werbemittel aus. Anders als bei den bisher herangezogenen

Masseinheiten "Visits" (Anzahl der Besuche eines Nutzers bei einem

Online-Angebot) und "PageImpressions" (Anzahl der Abrufe einzelner Seiten

eines Online-Angebotes) können die AdImpressions auch bei dynamischen, d.h.

für jeden Nutzer individuell zusammengestellten Angeboten, die Zahl der

Werbekontakte erfassen. Auch neue dynamische Formen der Internetwerbung, die

nicht mehr statisch in eine Seite eingebunden sind, sondern ihren Adressaten

zu bestimmten Tageszeiten oder in Abhängigkeit vom Nutzerverhalten

erreichen, sind mit der neuen Einheit messbar. Damit sind AdImpressions die

einzige Werbeeinheit, mit der verläßlich auf die Zahl der erzielten

Werbemittelkontakte in Online-Angeboten geschlossen werden kann.

Seit einem Jahr weist die von den Werbeträgern getragene

Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern

(IVW) für Online-Angebote die erzielten Visits und PageImpressions aus. Diese

haben sich als vergleichbare und valide Kenngrößen zur Online-Werbeplanung

entwickelt. Mit der Entwicklung eines einheitlichen Standards für

"AdImpresssions" tragen die Werbeträger nun den neuen technischen und

werblichen Entwicklungen Rechnung. Sie schaffen damit ein wichtiges Instrument

zur Bestimmung des Werbedrucks und zur Abrechnung der Werbemittel mit dem

Werbeträger. Durch die Standardisierung lassen sich AdImpressions von

verschiedenen Online-Angeboten zukünftig über den vereinbarten Kontaktpreis

einfach in Werbekosten umsetzen. Die Budgetplanung der Agenturen wird damit

erheblich vereinfacht.

Technisch wird das Zählverfahren ähnlich wie bei dem bewährten

IVW-Zählverfahren zur Ermittlung der PageImpressions realisiert. Während bei

den PageImpressions ein einzelner Bildpunkt (Pixel) zur Messung in die Seite

integriert wird, geschieht dies bei den AdImpressions durch das Einfügen

eines Pixels direkt in das Werbemittel. Der Server zählt und protokolliert

die eingehenden Abfragen dieses Pixels.


Bei Rückfragen:

Thomas Breyer (BDZV),
Tel.: 0228-81004 29
E-mail: breyer@bdzv.de

Holger Busch (VDZ),
Tel.: 0228-3820325

Hartmut Schultz (VPRT),
Tel.:0228-93450 31

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