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10. Februar 2004 | Pressemitteilungen

Verleger: Verweigerungshaltung der Gewerkschaften wird zu Arbeitsplatzabbau führen

Berlin, 10. Februar 2004

Wenn die Journalisten-Gewerkschaften weiter an ihrer Verweigerungshaltung festhalten, bleibt den Zeitungsverlagen gar nichts anderes übrig, als Arbeitsplätze abzubauen, um die weiterhin notwendigen Einsparungen bei den Personalkosten zu erreichen. Das erklärte heute der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin. Von diesem Arbeitsplatzabbau wären im Übrigen nicht nur Redakteure, sondern gleichermaßen auch Verlagskaufleute und technische Mitarbeiter betroffen.

 

Im Vorfeld der siebten Verhandlungsrunde mit dem Deutschen Journalisten-Verband und der dju in ver.di machte der BDZV weiter deutlich, dass das Angebot der Verleger sogar über die Bedingungen hinausgeht, wie sie für Verlagskaufleute und technische Mitarbeiter gelten: Statt bisher bis zu 35 Urlaubstagen sollen Redakteure künftig 30 Urlaubstage Tarifurlaub erhalten – bei Zusatzurlaub für über 50-jährige Mitarbeiter. Ferner soll das Urlaubsgeld auf 75 Prozent begrenzt werden, doch seien im Rahmen eines Gesamtabschlusses auch 80 Prozent denkbar.

 

Es sei zynisch, kritisierte der BDZV, wenn ver.di die Mitarbeiter darüber im Unklaren lasse und obendrein behaupte, dass die Verlage keine Öffnungsklausel wollten, die es den Betriebsparteien erlaubt, gegebenenfalls betriebsindividuelle Lösungen zu finden. Richtig sei, dass die Verlage „seit Jahren eine sinnvolle Öffnungsklausel fordern, um damit Arbeitsplätze zu stärken und zu sichern“. Umso unverständlicher erscheine es, dass ver.di vor diesem Hintergrund in der jüngsten Verhandlungsrunde eine Öffnungsklausel für überflüssig erklärte. Dazu der BDZV: „Ver.di geht es offenbar mehr um Ideologie als um die Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Gewerkschaft will sich so aus der Verantwortung stehlen.“

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