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21. Oktober 1997 | Pressemitteilungen

Verleger erwarten Durchbruch bei Tarifverhandlungen

Bonn, 21. Oktober 1997

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) erwartet von der morgen in Düsseldorf stattfindenden dritten Verhandlungsrunde für die Neugestaltung des Manteltarifvertrages, des Gehaltstarifvertrages sowie des Vertrages für die Altersversorgung für Journalisten einen Durchbruch bei dem Bemühen, das Tarifwerk für die Redakteure mit seinem hohen materiellen Niveau zu erhalten. Die Verlegerseite hob hervor, daß der Gehaltstarifvertrag Jahresbezüge von durchschnittlich rund 100.000 Mark vorsehe; dazu komme ein Manteltarifvertrag mit Urlaubszeiten bis zu mehr als sieben Wochen, langfristigen Gehaltsfortzahlungen im Krankheitsfall und einer Reihe sonstiger außergewöhnlicher Vergünstigungen. Außerdem gebe es eine tarifliche Altersversorgung mit umfassenden Leistungen.

Der Verhandlungsführer des BDZV, Rüdiger Niemann, verwies darauf, daß all diese Regelungen seinerzeit vor dem Hintergrund eines Berufsbildes vereinbart worden seien, das weder zur Einführung einer 35-Stunden-Woche noch zu einer weitgehenden Orientierung der individuellen Gehaltshöhe an der Zahl der Berufsjahre passe. Der BDZV erwarte deshalb, daß in diesen beiden Punkten "praxisnahe Kompromisse" erreicht würden, die dem Wesen journalistischer Arbeit entsprächen. Wenn das gelinge, sei der Weg für einen Neuabschluß der gekündigten Tarifverträge grundsätzlich frei.

Die Tarifverhandlungen beginnen am 22. Oktober um 9.00 Uhr in Düsseldorf (Lindner Hotel Airport).

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