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10. November 2006 | Pressemitteilungen

Valdo Lehari jr. Präsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbands ENPA

Berlin, 10. November 2006

Berlin_10. November 2006 Valdo Lehari jr., "Verleger des Reutlinger General-Anzeigers" zukŸnftiger des PrŠsident  des EuropŠischen Zeitungsverlegerverbandes (ENPA) mit Per Lyngby, jetziger PrŠsident des PŠsident des EuropŠischen Zeitungsverlegerverbandes (ENPA). Foto © David Ausserhofer/BDZV Tel 0171 83 82 885. Bei RŸckfragen wenden Sie sich bitte an Frau Anja Pasquay  pasquay@bdzv.deBerlin_10. November 2006 Valdo Lehari jr., "Verleger des Reutlinger General-Anzeigers" zukŸnftiger des PrŠsident des EuropŠischen Zeitungsverlegerverbandes (ENPA) mit Per Lyngby, jetziger PrŠsident des PŠsident des EuropŠischen Zeitungsverlegerverbandes (ENPA). Foto © David Ausserhofer/BDZV Tel 0171 83 82 885. Bei RŸckfragen wenden Sie sich bitte an Frau Anja Pasquay pasquay@bdzv.deValdo Lehari jr., Verleger des „Reutlinger General-Anzeigers“, ist am 10. November 2006 in Berlin zum Präsidenten des Europäischen Zeitungsverlegerverbands (ENPA) gewählt worden. Er folgt Per Lyngby nach, Geschäftsführer und Chefredakteur der dänischen Zeitung „Nordjyske Stiftstidende“, der nicht mehr für dieses Amt kandidierte.

Anlässlich seiner Wahl erklärte Lehari, dass er große Erwartungen in die deutsche Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union während des ersten Halbjahrs 2007 setze. So sollten die Bemühungen um eine gemeinsame EU-Charta dazu führen, das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit noch eindeutiger als bisher in dem Grundlagenwerk zu formulieren. Auch sei es unerlässlich, dass die EU endlich bei der Verabschiedung von Gesetzen, die die Pressemärkte der Mitgliedsstaaten berührten, deren wirtschaftliche Folgen abschätze. Der neue ENPA-Präsident verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf das Tabakwerbeverbot, das in Umsetzung einer EU-Regelung gestern vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde, obwohl vor dem Europäischen Gerichtshof noch ein Einspruchsverfahren der Bundesregierung gegen dieses Gesetz anhängig ist. Besorgt äußerte Lehari sich auch über das Vorhaben der EU-Kommission, künftig Product-Placement im Fernsehen zu erlauben. „Auf der einen Seite werden Werbeverbote verhängt, um die – vermeintlich unmündigen – Bürger zu schützen“, kritisierte Lehari. „Auf der anderen Seite darf das Fernsehen künftig Zuschauer mit Schleichwerbung an der Nase herumführen.“ Er plädiere hingegen dafür, dass redaktioneller Inhalt und Werbung auch in Zukunft deutlich erkennbar getrennt sein müssten. Denn wenn der Verbraucher Werbung nicht mehr als solche erkennen könne, werde die Glaubwürdigkeit aller Medien leichtfertig aufs Spiel gesetzt.

Valdo Lehari jr. (Jahrgang 1953) ist Geschäftsführer und Verleger des „Reutlinger General-Anzeigers“. Seit 2001 ist er Vorsitzender des Verbands Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) und Mitglied des Erweiterten Präsidiums des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), daneben seit 1993 Vorsitzender des Verbands Privater Rundfunkanbieter Baden-Württemberg (VPRA).

Dem Europäischen Zeitungsverlegerverband (ENPA) mit Sitz in Brüssel gehören Verlegerverbände aus 24 Ländern an. Sie repräsentieren rund 5.100 nationale, regionale und lokale Zeitungen mit einer täglichen Auflage von gut 120 Millionen Exemplaren und einer Leserschaft von mehr als 235 Millionen Bürgern Europas.

 

Foto: David Ausserhofer

 

(Das Foto zeigt den alten und den neuen ENPA-Präsidenten, Per Lyngby und Valdo Lehari jun.)

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