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06. Juni 2006 | Pressemitteilungen

Tarifverhandlungen werden am 11. Juli 2006 fortgesetzt

Berlin, 6. Juni 2006

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat am 6. Juni 2006 in Hamburg bei einem Sondierungsgespräch über einen neuen Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen bekräftigt, dass angesichts der nach wie vor unbefriedigenden wirtschaftlichen Lage im Anzeigen- und Vertriebsgeschäft eine Veränderung der Berufsjahrestaffel im Gehaltstarifvertrag wesentliches Verhandlungsziel sei. Dazu legte er ein modifiziertes Angebot vor. Gleichzeitig bot er für die Zeit vom 1. August 2005 bis 31. Juli 2006 eine Einmalzahlung von 350 Euro an sowie ab 1. August 2006 für ein weiteres Jahr eine Gehaltsanhebung um ein Prozent. Der BDZV hob hervor, dass sich die Gewerkschaften keineswegs grundsätzlich dem Ansatz der Verleger verschlossen hätten, die Struktur des Gehaltstarifvertrags zu ändern, um so auch auf der tariflichen Ebene den veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen. Gleichwohl präsentierte die Gewerkschaftsseite einen Gegenvorschlag. Trotz der unterschiedlichen Auffassungen sahen beide Seiten in den Angeboten eine Basis für weitere Gespräche. Es wurde deshalb vereinbart, die Tarifverhandlungen am 11. Juli 2006 fortzusetzen.

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