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25. April 2012 | Pressemitteilungen

Tarifpolitik ist keine Lotterie

Zeitungsverleger wehren sich gegen Bürokratiemonster

Mit ihrem heutigen Vorschlag zur Lohnuntergrenze verabschiedet sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion von den Grundsätzen der Tarifautonomie. Das sagte der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, am 25. April 2012 in Berlin.

BDZVlogoDas Konzept der Union gehe an den Realitäten vorbei. So gebe es Branchen, die aus guten Gründen nach Stücklohn und nicht nach Stundenlohn bezahlten. Für Zeitungszusteller bestünden hohe Freiheitsgrade bei ihrer Tätigkeit. Ein Zwang zur Stundenüberwachung sei ein Bürokratiemonster, das den tatsächlichen Gegebenheiten in keiner Weise gerecht werde.

Als „grotesk“ kritisierte Heinen den Vorschlag, im Streitfall einen möglichen Schlichter durch Los zu bestimmen. „Tarifpolitik ist keine Lotterie“, sagte der BDZV-Präsident. Die Zeitungsverleger begrüßten ausdrücklich die ablehnende Haltung der FDP gegenüber diesem Angriff auf die Tarifautonomie.

Ort: Berlin

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