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10. April 2003 | Pressemitteilungen

Tarifabschluss für Zeitungsredakteure: 2,1 Prozent mehr Gehalt

Berlin, 10. April 2003

Die rund 15.000 Zeitungsredakteure in Deutschland bekommen 2,1 Prozent mehr Gehalt. Auf diesen Abschluss haben sich der BDZV und die Journalistengewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband und ver.di heute in Düsseldorf geeinigt. Der Tarifvertrag gilt rückwirkend zum 1. August 2002; die Tarifgehälter werden rückwirkend zum 1. Dezember 2002 um 2,1 Prozent angehoben; die Monate August bis November 2002 gelten als Leermonate; die Laufzeit beträgt ein Jahr. Damit kann der Tarifvertrag erstmals mit einmonatiger Frist zum 31. Juli 2003 gekündigt werden, ansonsten jeweils mit dreimonatiger Frist zum Ende eines Quartals.

 

Neu vereinbart wurde auch der Honorartarifvertrag für die arbeitnehmerähnlichen freien Journalisten an Tageszeitungen, der ebenfalls von den Gewerkschaften zum 31. Juli 2002 gekündigt worden war. Hier werden die Honorare ab 1. April 2003 um 2,1 Prozent angehoben. Laufzeit und Kündigungsfrist entsprechen denjenigen, die für den Gehaltstarifvertrag der Redakteure verabredet wurden. Die Erklärungsfrist für beide Tarifverträge läuft bis zum 24. April 2003.

 

Der BDZV erklärte , dass angesichts der sich weiter verschlechternden wirtschaftlichen Lage und der damit verbundenen Folgen für das Anzeigengeschäft der Zeitungen der Abschluss den Zeitungen sehr schwer gefallen sei. Man habe die Journalisten jedoch nicht von der Einkommensentwicklung in anderen Branchen abkoppeln wollen. Die Zeitungsverleger hätten deshalb zu ihrem Wort gestanden und das bereits im vergangenen Jahr unterbreitete Angebot so aufrecht erhalten, wie es nun auch von beiden Seiten verabschiedet wurde.

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