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17. Mai 2006 | Pressemitteilungen

Sondierungsgespräche für einen neuen Gehaltstarifvertrag auf Juni vertagt

Berlin, 17. Mai 2006

Am 17. Mai 2006 trafen Vertreter des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) sowie der Journalistengewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und ver.di zusammen, um die Chancen für den Abschluss eines neuen Gehaltstarifvertrags für Redakteure auszuloten. Dabei machte der BDZV deutlich, dass der Erhalt des Flächentarifvertrags in beiderseitigem Interesse liege. Das bedinge jedoch, dass auch auf tariflichem Weg der veränderten wirtschaftlichen Situation der Verlage Rechnung getragen werden müsse. Ein zügiger Abschluss, der auch eine Gehaltsanhebung beinhalte, sei allerdings nur denkbar, wenn gleichzeitig der Gehaltstarifvertrag in seiner Struktur verändert werde. Dazu hatten die Verleger in der Vergangenheit ein Modell vorgestellt. Beide Seiten kamen überein, in der ersten Juni-Hälfte auf der Grundlage eines ergänzenden Vorschlags weiter nach einer Lösung zu suchen.

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