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09. Dezember 1998 | Pressemitteilungen

Recht auf Pressefreiheit wird mit Füßen getreten

BDZV-Präsident Wilhelm Sandmann zum 50. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember

Bonn, 9. Dezember 1998

Auch am Ende des 20. Jahrhunderts würden immer noch unzählige Menschen in aller Welt schweren Repressalien ausgesetzt, weil sie von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machten, kritisierte der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Wilhelm Sandmann, anläßlich des 50. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 9. Dezember 1998 in Bonn.

Meinungs- und Pressefreiheit seien eine Voraussetzung demokratisch verfaßter Gesellschaften. Mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sei aus den Erfahrungen zweier schrecklicher Weltkriege ein großes humanes Dokument geschaffen worden, um das künftige Zusammenleben der Völker in Freiheit, Frieden und Wahrhaftigkeit zu garantieren.

Für die Presse weltweit sei insbesondere der Artikel 19 der Erklärung von Bedeutung, in dem das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung verbrieft wird. Gleichwohl werde dieses Recht in vielen Ländern der Erde mit Füßen getreten, beklagte der BDZV-Präsident. Rund um den Globus würden Journalisten, Redakteure und Verleger verfolgt, verhaftet und ermordet, nur weil sie ihrer Arbeit nachgingen. Publikationen würden zensiert und verboten, Verlage geschlossen, weil sie den jeweiligen Machthabern mißliebig seien.

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