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09. Februar 2000 | Pressemitteilungen

Rasantes Wachstum bei Online-Werbung

Bonn, 9. Februar 2000

Nach Erhebungen der Medienverbände Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) hat sich der Online-Werbeumsatz im deutschen Markt im vergangenen Jahr auf rund 150 Millionen Mark mehr als verdoppelt. Damit reiht sich der Online-Sektor in die Märkte der etablierten Werbeträger ein, und erreicht erstmals eine Größenordnung, wie beispielsweise die Zeitungssupplements. Die im Bereich der Online-Werbung dominierenden Branchen sind: Medien, Banken/Kreditinstitute sowie EDV-Hard- und Software, die gemeinsam über 50 Prozent des Umsatzes auf sich vereinen.

Maßgebend für die erfolgreiche Entwicklung des Online-Werbemarktes ist die Transparenz über die Leistungsfähigkeit der Werbeträger, wie sie durch die Werbewährung der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW) deutlich wird. Die Zahl der durch die IVW-geprüften Online-Medien hat sich im vergangenen Jahr um 25 Prozent auf 204 Werbeträger erhöht, die Nutzung stieg im selben Zeitraum von 292.701.401 auf 989.813.723 PageImpressions.

Um den Online-Markt weiter zu entwickeln, suchen die Medienverbände nach präzisen Methoden der Ermittlung quantitativer und qualitativer Nutzungsdaten (zum Beispiel Reichweiten) und Zielgruppenbestimmung. Die hierfür im Markt angebotenen Panel-Verfahren zeichnen sich derzeit noch durch eine Reihe von Schwächen aus. Sie sind nicht repräsentativ, da lediglich die Online-Nutzung in Privathaushalten, nicht aber in Büros, Hochschulen, Internet-Cafes etc. erfasst werden. Die Komplexität des Online-Marktes würde zudem sehr hohe Panel-Fallzahlen erfordern, um seriöse Aussagen über einzelne Online-Medien zu ermöglichen. "Es steht fest, dass die Panel-Verfahren weiter entwickelt und verfeinert werden müssen, um das IVW-Verfahren, das die Basis bilde, zu ergänzen", sagte ein Sprecher der Medien-Verbände.

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