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21. Mai 2012 | Allgemeines

Presseverlage sehen ihre Bedenken gegenüber Google bestätigt

EU-Kommission muss Fair Search sicherstellen

Der BDZV und der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger haben am 22. Mai 2012 in Berlin die Entscheidung der EU-Kommis¬sion im Wettbewerbsverfah¬ren gegen Google begrüßt. EU-Wettbewerbs¬kommissar Almunia hatte Google am Vortag eine letzte Schonfrist eingeräumt, um Vorwürfe des Missbrauchs seiner beherrschenden Suchmaschine auszuräumen. Insbesondere der Vorwurf, dass Google in seiner Suche eigene Angebote gegenüber Angeboten Dritter bevorzuge, entspricht Bedenken, die BDZV und VDZ seit Jahren anmelden und 2009 auch den Wettbe-werbsbehörden mitgeteilt haben.

„Die Entscheidung der Kommission hat die Auffassung der Verleger bestätigt, dass Google seine Marktmacht für wettbewerbsverzerrende Suchmanipulationen missbraucht“, erklärte VDZ-Präsident Professor Hubert Burda am 22. Mai 2012 in Berlin. „Damit ist Fair Search auch von den Wettbewerbshütern als wichtiges Element der digitalen Welt anerkannt worden“, so der VDZ-Präsident weiter.

„Im weiteren Verfahren muss die EU-Kommis­sion eine wirksame und nachhaltige Beseitigung aller Bedenken sicherstellen", erklärte BDZV-Präsident Helmut Heinen. „Sollte Google selbst Vorschläge machen, muss die EU-Kommission sie unter Beteiligung der Beschwerdeführer auf Herz und Nieren prüfen und darf nötigenfalls auch nicht davor zurückschrecken, das Miss­brauchsverfahren konsequent fortzuführen.“

Lenkt Google ein und schlägt wirksame Abhilfe vor, ist die Kommission bereit, das Verfahren einzustellen. Ansonsten drohen hohe Strafen von bis zu zehn Prozent des Google-Jahresumsat­zes.

Ort: Brüssel

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