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21. August 1998 | Pressemitteilungen

Preise im Zeitungswettbewerb "Aufbruch zur Freiheit" vergeben

Schülerinnen und Schüler aus Frankfurt, Erfurt, Kassel, Bamberg und Lahr erfolgreich

Bonn, 21. August 1998

Vier erste Preise, einen Sonderpreis sowie acht "lobende Erwähnungen" hat am 21. August in Bonn die nationale Jury beim Schülerwettbewerb des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger "Aufbruch zur Freiheit" vergeben. Ausgezeichnet wurden herausragende Text- und Fotobeiträge zum Thema "Was geschah 1848 in meiner Heimat?" beziehungsweise "Fangt Momente der Freiheit mit der Kamera ein". Anlaß des Wettbewerbs war der 150. Jahrestag des Zusammentritts des ersten deutschen Parlaments in der Frankfurter Paulskirche.

Nachdrücklich würdigte die Jury die hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge. Jury-Mitglied Prof. Klaus Ring, Vorsitzender der "Stiftung Lesen", erklärte, der Wettbewerb sei der beste Beweis, daß "man Schüler auch heute noch motivieren kann, sorgfältig zu arbeiten und phantasievoll zu schreiben".

In der Kategorie Text errang den mit jeweils 2.000 Mark dotierten ersten Preis in der Altersklasse zehn bis 14 Jahre die Klasse 7 e des Leibniz-Gymnasiums Frankfurt für die von der "Frankfurter Neuen Presse" eingereichte Arbeit "Freiheitsakte". In der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre war Jan Liebold vom Buchenberg-Gymnasium Erfurt mit einer auf CD-ROM produzierten Arbeit "Die Revolution 1848 in Erfurt und Umgebung" ("Thüringer Allgemeine", Erfurt) erfolgreich. Ein Sonderpreis (1.000 Mark) ging an 16 Schüler des Jahrgangs 12 der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg/Fulda für ihren Text "Hier geht es wieder drüber und drunter. Mit Äxten die ganze Nacht. Rotenburg 1848, Schauplatz antijüdischer Exzesse", ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine", Kassel).

Den ebenfalls mit 2.000 Mark dotierten ersten Platz bei den Fotoarbeiten errang in der Altersgruppe zehn bis 14 Jahre Magdalena Völker vom Franz-Ludwig-Gymnasium in Bamberg für ihre Arbeit "Pflanze im Asphalt". Dieses Foto hatte der "Fränkische Tag" in Bamberg eingereicht. Erfolgreich in der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre war die Foto-AG des Scheffel-Gymnasiums Lahr mit ihrem Plakat "Sehen - Hören - Sagen", ("Lahrer Zeitung").

Eine "lobende Erwähnung" fanden die Arbeiten von: Ingmar und Patrick Epstein, Gymnasium Gernsheim ("Darmstädter Echo"); Katharina Bach, Erding ("Süddeutsche Zeitung"); Sebastian Jensen, ("Kieler Nachrichten"); 15 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 - 10 der Georg Weerth-Oberschule, Berlin ("Berliner Zeitung"); die Geschichtswerkstatt des Friedrichs-Gymnasiums in Kassel ("Hessische/ Niedersächsische Allgemeine"); Diana Koblynski und Karin Guill vom Vincent Lübeck-Gymnasium ("Buxtehuder/Altländer Tageblatt") sowie die Fotoarbeiten der 9. Klasse der Deutschen Schule Johannes Gutenberg in Sydney ("Berliner Zeitung") und der Wahlpflichtkurs Fotografie des Schulzentrums Dörpen ("Neue Osnabrücker Zeitung").

Neben Klaus Ring gehörten der nationalen Jury der Frankfurter Historiker Prof. Lothar Gall, die Chefredakteurin des "Westfälischen Anzeigers" in Hamm, Dr. Monika Zimmermann, der Chefredakteur der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung", Dr. Wolfgang Mauersberg, sowie der prominente Bonner Pressefotograf Jupp Darchinger an.

An dem Schülerwettbewerb "Aufbruch zur Freiheit" der deutschen Zeitungen haben etwa 3.000 Schulen und rund 70 Verlage teilgenommen. Zunächst ermittelten die beteiligten Zeitungen die Sieger auf lokaler/regionaler Ebene. Die Preisverleihung findet am 18. September in der Frankfurter Paulskirche statt. Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth wird die Festansprache halten. Die Veranstaltung endet mit einer großen "Freiheits-Revue".

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