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30. September 1997 | Pressemitteilungen

Postzeitungsdienst erhalten heißt Informations- und Meinungsvielfalt sichern

Bonn, 30. September 1997

BDZV appelliert an Abgeordnete des Deutschen Bundestags

Im Vorfeld der parlamentarischen Beratungen über das neue Postgesetz hat der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) heute in einem Schreiben an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages appelliert, den Postzeitungsdienst als Pflichtdienstleistung festzuschreiben. Nur durch die Verankerung des Postzeitungsdienstes in dem neuen, vom 1. Januar 1998 an geltenden Postgesetz könne sichergestellt werden, daß in Deutschland Zeitungen unabhängig von ihrem Erscheinungsort schnell und zu einem erschwinglichen Preis zugestellt würden, betonten die Zeitungsverleger.

Der BDZV appellierte an die Abgeordneten, sich über Parteigrenzen hinweg für die Meinungsvielfalt einzusetzen und die freie Informationsversorgung der Bürger durch die gedruckte Zeitung sicherzustellen.

Derzeit werden rund 1,6 Millionen Einwohner in rund 4.600 Gemeinden durch den Postzeitungsdienst versorgt. Bereits jetzt drohe die Deutsche Post AG als derzeitige Marktführerin im Zustellsektor damit, durch eine Veränderung der Einlieferungsbedingungen rund 300 kleinere Titel vom Postzeitungsdienst auszuschließen. Damit würden einige hunderttausend Bürger, vor allem in ländlichen Regionen, von Zeitungsinformationen praktisch ausgeschlossen. Bürger, die in Randregionen lebten und auf die Zeitungszustellung per Post angewiesen sind, müßten nach den Vorstellungen der Post 25 bis 50 Pfennig pro Zeitungsexemplar mehr zahlen. Dies sei nicht hinnehmbar, bekräftigte der BDZV.

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