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06. April 2016 | Pressemitteilungen

Paid Content: Das Angebot digitaler Bezahlmodelle wächst weiter

BDZV-Konferenz in Berlin

 Fotolia_72013582_S_neu5_1.jpgDigitale Bezahlinhalte (Paid Content) entwickeln sich weiter zum Branchenstandard und zu einer wachsenden Erlösquelle. Diesen Trend bestätigt auch eine Erhebung des BDZV, wonach aktuell 120 der insgesamt 344 Tageszeitungsverlage in Deutschland Paid Content anbieten. „Die zunehmende Mobile-Nutzung hat auch die Einführung von Paid Content im Netz befördert. Der App-Markt hat eine neue Bezahlkultur angeregt“, erläutert dazu Holger Kansky, Digital-Experte des BDZV, im Vorfeld der Konferenz „Digitale Erlösmodelle“ am 6. April 2016 in Berlin. Bezahlte Apps hätten von Beginn an neben kostenlosen Angeboten existiert. Davon hätten auch die journalistischen Angebote profitiert.

Bisher greifen die Verlage bei Paid Content auf vier verschiedene Varianten zurück: Neben den „harten“ Bezahlschranken, bei denen ausschließlich zahlende Kunden Zugriff auf die Inhalte bekommen, gibt es Freemium-Modelle, bei denen Premium-Inhalte kostenpflichtig sind, alles Übrige jedoch frei zugänglich ist. 55 Prozent der Verlage bieten solche kombinierten Lösungen an. Das Metered-Model nutzen 38 Prozent der Unternehmen. Hier wird die Nutzung erst kostenpflichtig, wenn der User eine bestimmte Anzahl freier Zugriffe im Monat überschreitet. Auf das Spenden-Modell, bei dem die Nutzer um eine freiwillige Zahlung gebeten werden, setzen bisher mit der „taz – die tageszeitung“ und dem „Neuen Deutschland“ (beide Berlin) zwei Verlage.

Bereitschaft, ihre Inhalte in Content-Aggregatoren wie etwa Blendle einzubringen, besteht bei 48 Prozent der Verlage. Das ist das Ergebnis einer Trendstudie, die der BDZV vor zwei Monaten gemeinsam mit der Unternehmensberatung SCHICKLER veröffentlicht hat.

Paid Content ist auch ein zentrales Thema bei der heutigen Konferenz „Digitale Erlösmodelle“. Als Experten am Podium:

Anna Alex, Gründerin und Geschäftsführerin Outfittery (Berlin); Dr. Olaf Conrad, Geschäftsführer TomorrowsExcellence.com (Hamburg); Enrique Tarragona, stellvertretender Geschäftsführer ZEIT online (Hamburg); Thomas Schultz-Homberg, Leiter Elektronische Medien „Frankfurter Allgemeine Zeitung“; Thomas Letz, Verlagsleiter Print & E-Paper „Der Standard“ (Wien); Michel Bieler-Loop, Verlagsleiter „Südkurier“ (Konstanz), und Daniel Tschentscher, Partner Wachter Digital Partners (Köln).

Ort: Berlin

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