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15. Februar 2000 | Pressemitteilungen

Online-Werbeumsatz hat sich verdoppelt

Bonn, 15. Februar 2000

Der Online-Werbeumsatz im deutschen Markt hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt und ist auf rund 150 Millionen Mark gestiegen. Online ist damit ein etablierter Werbeträger geworden und hat inzwischen eine Größenordnung erreicht, die der von Zeitungssupplements vergleichbar ist. Dies haben Erhebungen des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) ergeben. Auch für das Jahr 2000 rechnen die drei Medienverbände damit, dass sich das rasante Wachstum fortsetzt. Ersten Einschätzungen zufolge werden die Werbeumsätze im Internet auf über 300 Millionen Mark steigen.

Maßgebend für die erfolgreiche Entwicklung ist die Werbewährung der "Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern" (IVW). So hat sich die Zahl der IVW-geprüften Online-Medien im vergangenen Jahr um 25 Prozent auf 204 Werbeträger erhöht. Die Nutzung dieser Internet-Angebote hat sich im selben Zeitraum verdreifacht und ist auf rund eine Milliarde Seitenabrufe (PageImpressions) gestiegen.

Der Online-Markt soll weiter vorangetrieben werden. Die drei Medienverbände suchen deshalb nach präzisen Methoden, um quantitative und qualitative Zielgruppendaten der Internet-User zu ermitteln. Die hierfür im Markt angebotenen Panel-Verfahren zeichnen sich derzeit noch durch eine Reihe von Schwächen aus. Sie sind nicht repräsentativ für den ganzen Markt und erfassen lediglich die Online-Nutzung in Privathaushalten. Damit werden mindestens 50 Prozent der Internet-Nutzung in Deutschland nicht berücksichtigt. Auch die Erfassung neuer Zugangswege zum Internet, zum Beispiel via Handy, ist problematisch. Zudem erfordert die Komplexität des Online-Marktes sehr große und teure Panel, um seriöse Aussagen über die Nutzung einzelner Online-Medien zu ermöglichen. Die Medienverbände sind deshalb der Ansicht, dass die Panel-Verfahren weiter entwickelt und verfeinert werden müssen, um das IVW-Verfahren zu ergänzen.

Für Rückfragen:
BDZV
Dr. Thomas Breyer-Mayländer, Tel.: 0228-81004 29

VDZ
Holger Busch, Tel.: 0228-38203 35

VPRT
Holger Schlienkamp, Tel.: 0228-93450 31

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