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24. Februar 2016 | Pressemitteilungen

Neue Satzung: BDZV stärker denn je

Außerordentliche Delegiertenversammlung beschließt Neuausrichtung des Verlegerverbands

Der BDZV will in Berlin und Brüssel stärker als bisher präsent sein. Vor allem in der Medienpolitik wie in der Kommunikation will der Verlegerverband seine Leistungsfähigkeit ausbauen. Nach fast zweijähriger Vorarbeit mit Unterstützung der Hamburger Unternehmensberatung Schickler hat die BDZV-Delegiertenversammlung am 24. Februar 2016 in Berlin die Neuausrichtung des Verbands beschlossen. Mit großer Mehrheit wurde die neue Satzung verabschiedet.

Delegierten.jpgWichtigstes Kernstück: Das bisher fünfköpfige Präsidium kann künftig 21 Mitglieder haben. Dazu zählen – neben dem Präsidenten – elf Vorsitzende der Landesverbände sowie neun Vertreter von Verlagsunternehmen, die in mehreren Bundesländern aktiv sind und eine Auflage von mehr als 300.000 Exemplaren vorweisen können. Diese Verlage haben künftig die Option, ihr Stimmrecht direkt beim BDZV auszuüben und nicht nur über die Landesverbände. Das bisherige Erweiterte Präsidium (Präsidium plus Vorsitzende der Landesverbände) wird durch die neue Struktur obsolet. Als starkes Exekutivgremium wird das Präsidium eng mit der Berliner Geschäftsstelle zusammenarbeiten. Grundsätzliches wie die Wahl des Präsidenten, Satzungsänderungen und Budget wird auch künftig von der Delegiertenversammlung entschieden.

Mit großer Mehrheit wurde die neue Satzung verabschiedet.Mit großer Mehrheit wurde die neue Satzung verabschiedet.„Der neue BDZV wird so gut gerüstet sein, wie nie zuvor“, sagte Präsident Helmut Heinen (Herausgeber der "Kölnischen Rundschau", Geschäftsführer der Heinen-Verlag GmbH, Köln) nach der Entscheidung der Delegierten. Mit schlanken Gremienstrukturen und einer verstärkten Geschäftsstelle könne den zahlreichen Herausforderungen in der Politik neu begegnet werden. Zudem gelte es, mit vielfältigen Kommunikationsmaßnahmen die Funktion der Zeitung für die demokratische Gesellschaft und die Innovationskraft der Branche in der breiten Öffentlichkeit zu verankern. Die Neuausrichtung des Verbands bezeichnete Heinen als einen der Höhepunkte in seiner 16-jährigen Amtszeit. Bei der bevorstehenden Präsidentenwahl im Frühsommer soll ein Nachfolger gewählt werden.

Dr. Richard Rebmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Südwestdeutsche Medien Holding GmbH (SWMH), Stuttgart, der als langjähriger BDZV-Vizepräsident den Prozess der Neuausrichtung federführend gestaltet hat, stellte fest: „Wir brauchen einen BDZV, der die gesamte Branche abbildet und im Dialog mit Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft sowie anderen Verbänden und Interessengruppen die Rahmenbedingungen entwickelt, um die Verlagsunternehmen erfolgreich in die digitale Zukunft zu bringen. Die Voraussetzungen hierfür sind jetzt geschaffen.

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