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01. Oktober 1997 | Pressemitteilungen

Neue Runde bei Verhandlungen für Zeitungsredakteure

Bonn, 1. Oktober 1997

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und die Journalistengewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband sowie IG Medien setzen ihre Verhandlungen für die Neugestaltung des Manteltarifvertrages, des Gehaltstarifvertrages sowie des Vertrages für die Altersversorgung für Journalisten am 2. Oktober in Frankfurt/Main fort (Hotel Steigenberger Airport; Beginn der Verhandlungen: 10.00 Uhr).

Wenn man das komfortable Tarifwerk insgesamt erhalten wolle, seien Reformen unverzichtbar, erklärte der Verhandlungsführer des BDZV, Rüdiger Niemann. So müsse die Berufsjahresstaffel, die regelmäßige Gehaltserhöhungen bis über das 25. Berufsjahr hinaus vorsehe, "zurückgeschnitten werden"; dabei könnten die jetzigen Besitzstände durch entsprechende Klauseln abgesichert werden. Zentrale Bedeutung habe ferner die Arbeitszeitfrage. Es sei unvertretbar, wenn die Gewerkschaften bei durchschnittlichen Redakteursgehältern und sonstigen Vergünstigungen, die denen leitender Angestellten entsprächen, zugleich auf der Einführung einer 35-Stunden-Woche bestünden. Eine solche Festlegung widerspreche auch dem Wesen journalistischer Arbeit, die ereignisabhängig und zeitlich kaum zu kontrollieren sei.

Der BDZV rechnet mit langwierigen und zähen Verhandlungen, an deren Ende aber, so Niemann, eine Verständigung stehen werde. Denn die Alternative wäre ein tarifloser Zustand, der das Ergebnis jahrzehntelanger, erfolgreicher Arbeit der Sozialpartner im Redakteursbereich zunichte machen würde.

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